ROTWILD präsentiert ihr Full-Power E-Bike mit einem wartungsarmen Pinion-Antrieb und einem 960 Wh großen Akku. Damit hat das ROTWILD R.X1000 ULTRA den größten Akku im gesamten Testfeld und soll so zum Gipfelstürmer werden. Wie es sich in unserem großen Vergleichstest schlägt, haben wir für euch herausgefunden.

ROTWILD R.X1000 ULTRA | Pinion MGU E1.12/960 Wh | 150/150 mm (v/h)
24,7 kg in Größe L | 11.999 € | Hersteller-Website

Im Portfolio des Bike-Herstellers ROTWILD ordnet sich das R.X1000 ULTRA als Full-Power E-MTB ein, das vor allem bergauf überzeugen soll. Ein Gipfelstürmer für luftige Höhen, der es bergab lieber etwas ruhiger angehen lässt, ist der Entwicklungsansatz des R.X1000. Dafür wird das Bike mit spannenden USPs bestückt: Es kommt mit einem 85 Nm starken Pinion MGU E1.12-Getriebemotor, der in Kombination mit dem FIT Ultracore 960-Akku mit 960 Wh für die nötige Unterstützung sorgt. Der Pinion-Antrieb schafft es, den Motor und das 12-fach Schaltwerk in einer Einheit unterzubringen. So kann auf eine herkömmliche Kassette sowie ein Schaltwerk verzichtet werden. ROTWILD verpasst ihrem R.X1000 ULTRA 150/150 mm Federweg und eine gemischte Laufradgröße von 29”/27,5”. Mit 24,7 kg in Größe L liegt das ROTWILD R.X1000 ULTRA über dem Durchschnittsgewicht von 23,9 kg der Full-Power E-Bikes in unserem Vergleichstest. Erhältlich ist das ROTWILD R.X1000 für 11.999 €.

Einen Überblick über diesen Vergleichstest erhaltet ihr hier: Das beste E-Mountainbike 2024 – Die 27 spannendsten Bikes im großen Vergleichstest

Schwarz, Rot, Gold! – Was macht das ROTWILD R.X1000 ULTRA 2024 aus?

Die für ROTWILD typische Farbgebung mit rotem Grundton ist bereits von Weitem zu erkennen. Die Heimatverbundenheit ist dem deutschen Entwickler an ihrem E-MTB etwas versteckt anzusehen, denn in den Farben der hiesigen Flagge designt der Hersteller den Rahmen das R.X1000 ULTRA. Die klassische ROTWILD-Rahmenform ist auch am R.X1000 ULTRA wiederzufinden, denn hier bilden Dämpfer und Kettenstrebe eine Linie. Die goldenen Akzente setzt das FOX-Fahrwerk. Bei der FOX 36 FLOAT Factory-Gabel mit 150 mm Federweg und hochwertiger Kashima-Beschichtung setzt der Hersteller auf die günstige FIT4-Kartusche. Die bietet allerdings weniger Einstellmöglichkeiten als das GRIP2-Topmodell. Mit dem gleichen Federweg und der gleichen Kashima-Optik arbeitet ein FOX FLOAT X Factory-Dämpfer am Heck.

Ungewöhnliches Paar! – ROTWILD setzt am R.X1000 ULTRA auf eine Kette statt und einen wartungsärmeren Riemen und es bedarf so mehr Service-Aufwand.
Der FIT Ultracore 960-Akku ist zwar der größte im gesamten Testfeld, ragt optisch aber weniger schön aus der Silhouette des R.X1000 ULTRA hervor.
Die Herkunft des Herstellers ist am ROTWILD R.X1000 ULTRA ein versteckter Hinweis, denn das E-MTB glänzt in den Farben ihrer Heimatflagge. Durch das aufstiegsorientierte Einsatzgebiet hätte es auch in den Farben der Landesflagge von Tibet eine gute Figur gemacht.

Obwohl der Hersteller gewöhnlich für seine saubere Integration gelobt wird, müssen am R.X1000 ULTRA Abstriche durch die verbauten FIT-Komponenten gemacht werden, die keine eigene Lösung zulassen. Auffällig ist der FIT Utracore 960-Akku, der das E-Mountainbike recht bullig wirken lässt und dem Bike einen kleinen Hängebauch verpasst. Durch einen Schlüssel gesichert ist der Akku für externes Laden aus dem Unterrohr entnehmbar. Wer eine Steckdose direkt neben seinem Bike-Abstellplatz hat, kann den Akku auch über den gut zugänglichen Ladeport laden. Die wartungsarme Pinion-Motor-Getriebeeinheit ist durch ihre größere Bauform schwierig zu integrieren, doch ROTWILD gelingt eine gute Positionierung. Durch die Größe des Motors wirkt der Tretlagerbereich im Vergleich zu einem E-MTB mit herkömmlichen Mittelmotor dennoch recht massiv. Untypisch für einen Pinion-Antrieb kombiniert ROTWILD die Getriebeeinheit mit einer Kette zur Übertragung der Motorkraft anstatt einem Riemen. Die Kette ist, falls sie reißt, schnell mit einem Kettenschloss wieder repariert und es muss auch kein Rahmenschloss im Hinterbau integriert werden. Allerdings fällt dann der große Vorteil des wartungsarmen Riemens weg, denn die Kette muss gereinigt und geölt werden. Zum Gangwechsel dient der Pinion TE1 E-Trigger, der wie auch das FIT Remote Display am Cockpit des R.X1000 ULTRA sitzt, das zur Steuerung des Motorsystems dient. Das klobige Remote-Display ist in der Bedienung durch Joystick etwas gewöhnungsbedürftig und muss durch den exponierten Sitz im Fall eines Sturzes als Erstes dran glauben. Durch die vielen Klemmen von Bremse, Remote, Display und Sattelstütze kommt man schlecht an einzelne Bedienelemente und man braucht etwas Zeit, um zielgenau die Tasten zu bedienen. Außerdem trübt das die Optik etwas, zusammen mit den groß dimensionierten Cable Ports seitlich am Rahmen, durch die die Züge der Bedienelemente verlaufen.

Als nettes Detail verbaut ROTWILD eine USB-C Ladebuchse am Steuerrohr, die zum Laden des Smartphones oder besser gleich des Satellitentelefons samt Hochalpin-Navigationsgerät dient.
Die gewohnt saubere Integration des Herstellers kann am R.X1000 ULTRA nicht überzeugen, vor allem durch den aus der Silhouette herausragenden Akku.

Zum Stehen kommt das Bike mit MAGURA MT5-Vierkolbenbremsen, die auf 203 mm große Bremsscheiben vorne und hinten zugreifen. Das R.X1000 ULTRA rollt auf 29”/27,5” DT Swiss HX1501 SPLINE ONE Alu-Laufrädern. Kombiniert sind sie mit Schwalbe Magic Mary, Super Ground-Karkasse und Soft-Gummimischung an der Front, sowie einem Schwalbe Hans Dampf Evo mit Super Trail-Karkasse und gleicher Gummimischung am Heck. Die dünne Karkasse am Vorderreifen bietet wenig Pannenschutz. Wer vor hat, die Gipfel nicht nur wie eine Pistenraupe zu erklimmen, sondern auch im Abfahrtsski-Tempo bergab zu zirkeln, sollte den Reifen an der Front gegen ein Modell mit einer dickwandigeren Super Trail-Karkasse austauschen. Für mehr Bewegungsfreiheit in der Abfahrt empfehlen wir zudem den Wechsel auf eine Sattelstütze mit mehr Hub, denn die Crankbrothers Highline-Dropper mit 150 mm ist selbst für kleine Fahrer zu kurz. Als nettes Detail hat unser Test-Bike auf der Oberseite des Unterrohrs einen FIDLOCK-Trinkflaschenhalter erhalten. Und zudem eine Monkeylink-Halterung am Lenker, an die ein magnetisches MonkeyLink-Licht einfach angeschlossen werden kann. Eine serienmäßig verbaute USB-C-Buchse am Steuerrohr bietet zusätzlich die Möglichkeit zum Laden des Handys.

ROTWILD R.X1000 ULTRA

11.999 €

Ausstattung

Motor Pinion MGU E1.12 85 Nm
Akku FIT Ultracore 960 960 Wh
Display Pinion Remote LCD RD1.2
Federgabel FOX 36 FLOAT Factory 150 mm
Dämpfer FOX FLOAT X Factory 150 mm
Sattelstütze Crankbrothers Highline 150 mm
Bremsen MAGURA MT5 203/203 mm
Schaltung Pinion MGU E1.12 1x12
Vorbau ROTWILD S140 AL7075 50 mm
Lenker ROTWILD B220 Carbon 780 mm
Laufradsatz DT Swiss HX1501 SPLINE ONE 29"/27,5"
Reifen Schwalbe Magic Mary/Schwalbe Hans Dampf Evo 2,4/2,6

Technische Daten

Größe S M L XL
Gewicht 24,7 kg
Zul. Gesamtgewicht 130 kg
Max. Gewicht Fahrer/Equipment 105 kg
Ständeraufnahme nein

Tuning-Tipp: Sattelstütze mit mehr Hub

Gipfelstürmer statt leichtfüßig durchs Unterholz? – Was kann das ROTWILD R.X1000 ULTRA 2024 im Praxistest?

Rotwild ist eine biologische Artbezeichnung für den Hirschen, nicht für die Bergziege. Dennoch versucht ROTWILD, mit dem R.X1000 ULTRA den Kletterspezialisten des Vergleichstest zu stellen, was zu manch unkonventionellen Designentscheidungen führt: Setzt man sich das erste Mal auf das Bike, macht sich die gestreckte Sitzposition bemerkbar und durch den flachsten Sitzwinkel im Test von 74 Grad sitzt man mit geraden Armen weit hinten auf dem Bike. Dadurch fühlt es sich trotz des kurzen Reach von 468 mm im Vergleichstest sehr lang an. Auch die Ergonomie des Cockpits wirkt beim Fahren ungewohnt. Beim Aufstieg über die Schotterstraße unterstützt die Pinion MGU kräftig und verlangt wenig Eigenleistung. Mit 960 Wh im Tank dringt man dabei in Höhen vor, in denen man statt einer Trinkflasche lieber eine Sauerstoffflasche ans Oberrohr befestigen würde. Im Uphill kann der Antrieb mit den stärksten Motoren im Test mithalten, kommt an das direkte Ansprechverhalten des Bosch CX-Race am Pivot Shuttle AM aber nicht ran. Auch die große Bandbreite der Getriebeeinheit lässt eine passende Gangwahl zu. So klettert man auch die steilsten Rampen im Kriechgang nach oben, während man bergab entspannt mit einer langsamen Frequenz mittreten kann. Auffällig sind jedoch die Sprünge von Gang 4 auf 5 und 8 auf 9, in denen der Motor kurz in ein Leistungsloch fällt, da aufgrund des gleichzeitigen Wechsels von zwei Zahnradpaarungen der Schaltvorgang etwas länger dauert. Bei steileren Anstiegen steigt durch den flachen Sitzwinkel die Front schnell an und man muss sich weit nach vorne lehnen, um das Vorderrad am Boden zu halten. Dadurch verliert man aber schneller den Grip am Heck und ein Durchdrehen des Hinterrads ist die Folge.

Unsere Teststrecke im sonnigen Spanien kann zwar die lebensfeindlichen Verhältnisse des Himalaya nicht ganz nachstellen. Aber auch hier bietet die Pinion MGU-Getriebeeinheit beim Aufstieg über Schotterstraßen kräftige Unterstützung.
Musik in den Ohren? Im Gegenteil! Das Klappern der Kette sowie das Hin- und Herrutschen des Akkus hat den Fahrspaß bergab deutlich gemindert.

Für Gipfelstürmer, die eher den Endorphinschub beim Anblick eines Bergpanoramas statt den Adrenalinkick in der Talfahrt suchen, wird der restliche Fahreindruck zur Nebensache. Für alle anderen gilt: Geht man bergab auf den ersten Trail-Metern aus dem Sattel, macht sich der sehr kurze Reach bemerkbar: Das Fahrergewicht wird auf die Front positioniert und der Fahrer nimmt so eine vorgebeugte Position ein. Trotzdem ist das Handling des R.X1000 ULTRA intuitiv, es benötigt lediglich etwas mehr Fahrer-Input auf dem Trail. Wird die Abfahrt fordernder und anspruchsvoller, kann das ROTWILD mit Laufruhe punkten. Das hohe Gewicht macht dem Bike jedoch zu schaffen und lässt sich dadurch vor allem in Kurven träge und schwerfällig fahren. Auch das Fahrwerk kommt schnell an sein Limit, denn mit 150 mm Federweg an Front und Heck ist das Bike bei schnellen Schlägen überfordert. Trotz des geringen Fahrergewichts auf dem Heck baut der feinfühlige Hinterbau im Downhill gute Traktion auf. Auffällig ist jedoch auch in der Abfahrt der hohe Gripverlust der zu schwach profilierten Schwalbe Reifen. Die Abfahrt, ob auf Flowtrail oder im technischen Downhill, wird von lauten Geräuschen der Kette und des Akkus im Unterrohr begleitet. Denn der Akku ist in seiner Aufnahme hin- und hergerutscht. Das hat den Fahrspaß extrem getrübt und das E-MTB weniger stabil wirken lassen.

Trotz des geringen Fahrergewichts auf dem Heck baut der feinfühlige Hinterbau des ROTWILD R.X1000 ULTRA im Downhill gute Traktion auf.

Größe S M L XL
Oberrohr 588 mm 617 mm 654 mm 688 mm
Sattelrohr 413 mm 444 mm 473 mm 509 mm
Steuerrohr 110 mm 110 mm 130 mm 140 mm
Lenkwinkel 66,0° 66,0° 66,0° 66,0°
Sitzwinkel 74,0° 74,0° 74,0° 74,0°
Kettenstreben 445 mm 445 mm 445 mm 445 mm
Tretlagerabsenkung 15 mm 15 mm 15 mm 15 mm
Radstand 1.172 mm 1.198 mm 1.236 mm 1.270 mm
Reach 405 mm 437 mm 468 mm 500 mm
Stack 610 mm 617 mm 637 mm 648 mm
Helm Endura MT500 Mips | Brille evil eye traileye ng | Rucksack POC Column VPD Backpack 13l
Shirt Rockday Stage | Hose Specialized Demo Pro | Schuhe Specialized 2FO Roost Flat
Socken GORE | Handschuhe Fox Dirtpaw

Für wen ist das ROTWILD R.X1000 ULTRA 2024 das richtige Bike, für wen nicht?

Das ROTWILD R.X1000 ULTRA spricht Fahrer an, die viel Wert auf eine große Kapazität des Hauptakkus legen und für die gemächliche Trails auf die hoch gelegene Berghütte mehr zählen als Langstreckenkomfort. Die Pinion MGU ist zwar wartungsarm, aber das Kettenproblem beim R.X1000 ULTRA bleibt bestehen. Wer aber nach einem abfahrtslastigerem Bike sucht, das auch bergauf eine gute Figur macht, ist bei unserem Testsieger besser aufgehoben.

Fahreigenschaften

DESIGN

  1. unausgewogen
  2. stimmig

HANDHABUNG

  1. umständlich
  2. clever

PREIS/LEISTUNG

  1. schlecht
  2. top

TOUREN- & ALLTAGSTAUGLICHKEIT

  1. niedring
  2. hoch

HANDLING

  1. fordernd
  2. intuitiv

FAHRSPAß

  1. langweilig
  2. lebendig

Einsatzbereich

Schotterweg

Technischer Uphill

Flowtrail Downhill

Technischer Downhill

Fazit zum ROTWILD R.X1000 ULTRA 2024

Mit dem R.X1000 ULTRA verspricht ROTWILD ein kraftvolles Kletter-Bike, das vor allem in luftigen Höhen überzeugen soll. Der Pinion-Antrieb passt perfekt zum Touren-Charakter des E-MTBs, auf technischen Climbs und in anspruchsvollem Terrain verlässt es allerdings früh seine Komfortzone. Wer jedoch auf der Suche nach viel Akkukapazität und mit Vorlieben auf Schotterwegen und moderaten Trails unterwegs ist, kann mit dem ROTWILD einen guten Weggefährten finden.

Tops

  • viel Akkukapazität
  • intuitives Handling, bei gemächlicher Gangart

Flops

  • Vorderrad steigt im Uphill schnell an
  • Fahrwerk begrenzt das Bike
  • weniger schöne E-Bike-Systemintegration

Mehr Informationen findet ihr unter rotwild.com

Das Testfeld

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Words & Photos: Benedikt Schmidt