Kein anderes Thema wird bei E-Mountainbikes so heiß diskutiert wie der Motor. Dabei ist es Schwachsinn, den Motor isoliert zu betrachten. Kleine und große Details bestimmen heutzutage die Performance und Experience des gesamten Bikes. Wir haben die 7 wichtigsten Antriebe 2020 getestet.

Bevor wir in den Testbericht einsteigen, möchten wir dich noch kurz auf unsere frisch erschienene Jahresausgabe hinweisen. Die E-MOUNTAINBIKE Print-Edition 2020 ist die ultimative Testbibel, mit der wir dir helfen das perfekte E-Mountainbike zu finden. Auf 250 Seiten im hochwertigen Print-Format findest du eine umfassende Kaufberatung und Tests von 35 Bikes sowie der 7 wichtigsten Motoren. Außerdem gibt es jede Menge Know-how, Tipps und die aufregendsten E-MTB-Trends. Hier klicken für mehr Infos oder direkt in unserem Shop bestellen!

Wer eine einfache Antwort sucht auf die Frage nach dem besten Motor, den müssen wir enttäuschen: „Den“ besten Motor schlechthin gibt es nicht mehr. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen im Motoren- und Akku-Bereich gibt es vielmehr optimale Motorenkonzepte für unterschiedliche Einsatzzwecke und Anforderungsprofile. Deshalb stellt sich eigentlich gar nicht mehr die Frage nach dem richtigen Motor, sondern vielmehr nach dem richtigen Motorenkonzept.

Hier gibt es verschiedene Ansätze von leicht unterstützenden Minimalisten bis hin zu bulligen Mini-Kraftwerken. Doch neben dem eigentlichen Motor spielen für das Motorenkonzept vor allem die Möglichkeiten der Integration, Ergonomie, das richtige Akkukonzept, Individualisierungsoptionen, die Größe und natürlich auch das Gewicht des Motors eine immer bedeutendere Rolle. Das Gesamtkonzept und seine Umsetzung sind entscheidend. Was bringt der stärkste Motor, wenn er seine Leistung erst in einem zu hohen Trittfrequenzbereich voll entfalten kann – sie also gar nicht wirklich nutzbar ist? Was bringt eine super natürliche Motor-Performance, wenn der Motor sich aufgrund der Integration und Anbauteile nicht intuitiv bedienen lässt? Mit neuen Motoren wie dem Specialized SL 1.1 und immer mehr Individuallösungen und Motoren-Varianten ist der Markt mittlerweile derart ausdifferenziert, dass die Vergleichbarkeit nicht mehr ausreichend gegeben ist. Einen Testsieger wird es hier deshalb NICHT geben. Stattdessen geben wir eine Marktübersicht über die wichtigsten Player und arbeiten heraus, was die Vor- und Nachteile der jeweiligen Konzepte sind.

Ein guter Motor ist mit all seinen Komponenten perfekt in das E-Mountainbike integriert und dem Einsatzzweck des Bikes angemessen.

Immer Vollgas?
Im Turbo-Modus fliegen wir nach Feierabend geradezu über die Trails. Auf rutschigem Untergrund ist dann die Software gefragt, um die Power möglichst geschmeidig bereitzustellen.

Die Motoren im Test

In diesem Motoren-Vergleichstest möchten wir euch die relevantesten und innovativsten Motoren am Markt vorstellen. Dafür haben wir die sieben wichtigsten Motoren ausführlich in unterschiedlichsten Fahrsituation getestet. Ältere oder weniger verbreitete Motoren, wie den Shimano STEPS E7000, Brose Drive S Alu oder den alten Bosch Performance Line CX, haben wir bereits mehrfach für euch getestet und in diesem Test bewusst außen vor gelassen. So können wir uns voll und ganz auf die neuesten bzw. besten Motoren von Bosch, Yamaha, Shimano, Brose, TQ, FAZUA und Specialized konzentrieren. Die Motoren von Panasonic, BAFANG und Polini sind derzeit nur vereinzelt in wenigen E-Mountainbikes zu finden. Sie fristen derzeit ein Nischendasein und haben am Markt nur eine geringe Relevanz, daher tauchen sie hier nicht auf.

Hersteller Modell Drehmoment [Nm] Gewicht Motor [kg]
Bosch Performance Line CX (Zum Test) 85 2,79
Brose Drive S Mag (Zum Test) 90 2,98
FAZUA Evation (Zum Test) 60 1,92
Shimano STEPS E8000 (Zum Test) 70 2,89
Specialized SL 1.1 (Zum Test) 35 1,95
TQ HPR 120 S (Zum Test) 120 3,90
Yamaha PW-X2 (Zum Test) 80 3,06

Achtung! Lasst euch nicht von dem Gewicht in die Irre führen – das isolierte Motorgewicht sagt wenig über das Gesamtgewicht des Motorsystems und des finalen Bikes aus. Faktoren wie Montage- und Integrationsmöglichkeiten am Rahmen, zusätzliche Hardware und der Akku beeinflussen das Gesamtgewicht stark.

Anderen Motoren, die wir in den letzten Jahren getestet haben: Bosch Performance Line CX 2019 (Zum Test) | Brose Drive S Alu (Zum Test) | Panasonic GX 0 (Zum Test) | Shimano STEPS E7000 (Zum Test) | Yamaha PW-X (Zum Test)

Welcher Motor ist der stärkste?

Ein Blick in die Tabelle genügt und schon wird klar, dass es in Sachen Motor-Power sehr große Unterschiede zwischen den Modellen gibt. Der Specialized SL 1.1 ist mit 35 Nm der schwächste und der 3,5 Mal stärkere TQ HPR 120 S der kraftvollste Motor im Test. Doch das heißt noch lange nicht, dass einer von beiden schlechter ist. Hinter den großen Leistungsdifferenzen im gesamten Testfeld stecken verschiedene Motorenkonzepte: Die super kompakten FAZUA Evation- und Specialized SL 1.1-Motoren sind die einzigen Vertreter aus der Kategorie leichter E-Mountainbikes mit geringer Motorunterstützung und kleinerem Akku, die gerade dabei sind, analoge Mountainbikes überflüssig zu machen. Bosch Performance Line CX, Yamaha PW-X2 und Shimano STEPS E8000 sind die Allrounder. Auch der Brose Drive S Mag zählt noch dazu. Er ist aber spürbar kraftvoller als Shimano, Bosch und Co., wodurch man mit ihm bergauf fast immer einen Tick schneller unterwegs ist. Noch schneller ist bergauf nur noch der TQ-Motor mit satten 120 Nm Drehmoment. Bikes rund um den TQ-Motor sind oftmals entsprechend schwer, weil Anbauteile stabiler und Akkukapazitäten höher sein sollten. Sie sind weniger für das sportliche Fahren auf Trails als auf maximalen Fahrspaß durch maximale Motor-Power ausgelegt.

Wer die Motor-Power nicht braucht, sollte das mit ihr einhergehende Mehrgewicht nicht unnötigerweise durch die Gegend fahren.

Am Limit
Auf Forstwegen erfährt man zwar bereits viel, aber noch nicht alles über die Motoren. Unser Test-Chef Felix war deshalb auch viel im extremen Gelände unterwegs.

Wie viel Motor-Power braucht man überhaupt?

Wichtig ist das grundlegende Verständnis, dass der beste Motor nur so gut sein kann wie das Bike, in dem er steckt. Außerdem muss der Motor auch im Kontext des Akkukonzepts betrachtet werden: Was bringt euch ein super leistungsstarker Motor, wenn ihr permanent im Eco-Modus fahren müsst, um euer Ziel überhaupt erreichen zu können?

Um das Gewicht dieser Fragestellung besser bewerten zu können, haben wir unsere Leserumfrage mit über 11.000 Teilnehmern genauestens analysiert. Dabei kam heraus, dass nur etwa 5 % von euch in erster Linie die stärkste Unterstützung nutzen. 53 % sind hauptsächlich im energiesparenden Eco- oder Tour-Modus unterwegs. Wir sind der Meinung: Wer die Motor-Power nicht braucht, sollte das mit ihr einhergehende Mehrgewicht nicht unnötigerweise durch die Gegend fahren. Für einen großen Teil dieser 53 % ist ein leichterer und etwas schwächerer Motor sicher die bessere Wahl als ein Kraftpaket à la TQ.

Laut unserer Leserumfrage ist das Handling auf dem Trail für die meisten von euch das wichtigste Kaufkriterium beim E-Mountainbike. Auch da haben kleinere und leichtere Systeme die Nase vorn. Wer bergauf super flott unterwegs sein möchte und möglichst viele Abfahrten in seine kurze Feierabendrunde quetschen will, kommt mit den kleinen und schwachen Motorkonzepten (Specialized SL 1.1 und FAZUA Evation) aber verdammt ins Schwitzen.

Auch die klassischen Allround-Motoren können bei cleverem Bike-Design und gutem Akkukonzept ein Garant für viel Fahrspaß und ein tolles Handling sein. Als top Allrounder sind Bosch, Brose, Shimano und Co. jedoch nicht nur für den sportlichen Trail-Einsatz oder die schnelle Feierabendrunde geeignet. Sie schlagen sich ebenso gut auf langen Touren oder beim Pendeln. Mit ihnen lassen sich obendrein auch Anhänger problemlos ziehen oder Touren mit etwas mehr Gepäck bewerkstelligen.
Eine Klasse für sich ist der TQ HPR 120 S, der unter anderem in den Haibike FLYON-Modellen zum Einsatz kommt: Wer gerne Berge hinauffliegen möchte, es besonders schnell und anstrengungslos mag oder wer einfach darauf steht, den stärksten Motor zu fahren, der sollte sich dieses Exemplar genauer anschauen. Aber Achtung: Viel Leistung saugt auch viel Strom, entsprechend braucht man größere Akkus oder muss wie bei einem Porsche GT3 auf Vollgas häufige Tankstopps einlegen.

Letzten Endes ist es eine Frage eurer persönlichen Präferenz: Wie viel Motor-Power möchtet ihr bewusst haben oder eben bewusst nicht haben?

Tuning von E-Bike-Motoren

Das Tuning von E-Mountainbikes ist nach wie vor ein heißes Thema und für viele E-Mountainbiker verlockend: Egal ob beim Pendeln oder auf der schnellen Feierabendrunde, einige von euch wären gerne schneller unterwegs, als es der gesetzliche Rahmen (25 km/h in Europa und vielen anderen Ländern) zulässt. Natürlich könnt ihr – entsprechende Fitness vorausgesetzt – mit einem E-Mountainbike auch deutlich über dieser Schwelle unterwegs sein. Allerdings nur aus eigener Muskelkraft. Die Lösung für weniger fitte oder tretwillige Biker heißt daher oft: Tuning. Das ist nämlich bei einigen Motoren sogar über Apps problemlos möglich. Je nach Motor gibt es auch spezielle Hardware, die das Signal des Geschwindigkeitssensors manipuliert. Viele glauben fälschlicherweise, dass ihr E-Bike durch diese Maßnahmen stärker wird. Das stimmt aber nicht – es wird nur schneller. Auch über 25 km/h unterstützt euch der Motor dann noch, wodurch in der Ebene um die 35–40 km/h möglich sind. An steileren Rampen bergauf, an denen ihr auch ohne Tuning nicht die 25-km/h-Marke erreicht, spürt ihr allerdings keinen Unterschied.

So verlockend ein super schnelles E-Bike auch sein mag, raten wir euch dringendst vom Tuning ab. Denn die Aufhebung der 25-km/h-Begrenzung ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann ernsthafte Folgen haben. Rein rechtlich macht Tuning aus einem E-Mountainbike mit Unterstützung bis 25 km/h, das europaweit eigentlich als Fahrrad eingestuft wird, einfach mal ein Kraftfahrzeug. Hierfür benötigt ihr dann nicht nur einen Versicherungsschutz, sondern auch eine Fahrerlaubnis. Davon abgesehen ist eine solche eigenmächtige Veränderung des Fahrrads aber ohnehin in den meisten europäischen Ländern eine Straftat. Frankreich hat jüngst ein neues Anti-Tuning-Gesetz erlassen, das E-Bike-Tuning mit Geldstrafen von bis zu 30.000 € und Freiheitsstrafen von bis zu 2 Jahren ahndet. Der fehlende Versicherungsschutz für ein Kraftfahrzeug bei einem getunten E-Bike kann im Falle eines Unfalls ebenfalls zu hohen Kosten (Schadensersatz, Schmerzensgeld, Verdienstausfallentschädigung) führen, die eventuell von der Versicherung nicht abgedeckt werden. Darüber hinaus erlischt auch der Garantieanspruch eures Motors und Akkus. Denn auch wenn ihr das Tuning vor einem Garantiefall rückgängig macht, können die Hersteller erkennen, ob ihr mit Soft- oder Hardware-Modifizierungen geschummelt habt. In diesem Sinne unsere wärmste Empfehlung: Finger weg vom Tuning – es ist es nicht wert!

Der Akku bestimmt nicht nur die Reichweite eures E-Mountainbikes

Der Akku gehört in der Regel zu den schwersten Teilen eures E-Mountainbikes. Durch seine Masse und seine Position am Bike hat er einen massiven Einfluss auf das Fahrverhalten des gesamten Bikes. Er bestimmt also nicht nur eure Reichweite, sondern auch das Handling eures Bikes. Bei den Motoren im Test sind Akkukonzepte mit 250 Wh bis zu 1.250 Wh Kapazität vertreten. Auch hier kann man wie bei den Motoren zwischen einigen Konzepten unterscheiden. Wichtig: Die Akkukapazität darf nie isoliert betrachtet werden, sondern nur in Korrelation mit der (Maximal-)Leistung des Motors. Die folgende Übersicht bildet die wichtigsten drei Akkukonzepte ab.

Standard: … ist ein interner oder externer Akku mit 500 bis 750 Wh Kapazität.


Mini: Ein kleiner Akku sorgt für ein geringeres Gewicht, das ist die Devise. FAZUA treibt dieses Credo auf die Spitze und verbaut mit 252 Wh den Akku mit der geringsten Kapazität im gesamten Motorentest. Aber auch für Shimano-Motoren gibt es Systeme, die lediglich einen 320-Wh-Akku intern verbauen, z. B. vom Bike-Hersteller FOCUS. Der Specialized SL 1.1-Motor wird ebenfalls mit einem 320-Wh-Akku kombiniert.


Modular: Der interne Hauptakku lässt sich mit einem externen Akku erweitern. Mit dem Bosch DualBattery-System sind so bis zu 1.250 Wh möglich, doch auch für Yamaha- oder Shimano-Motoren gibt es solche modularen Systeme – allerdings nur von Drittherstellern und nicht vom Motorhersteller direkt. Specialized bietet für den SL 1.1 ebenfalls einen super kompakten 160-Wh-Zusatzakku an, der im Flaschenhalter Platz findet.

Modulare Akku-Systeme bieten viel Flexibilität und lassen sich meistens auch zu einem späteren Zeitpunkt noch nachrüsten.

Einen detaillierten Überblick über die wichtigsten Akkukonzepte und weitere Speziallösungen findet ihr in unserem großen E-Mountainbike-Vergleichstest. Wie weit ihr mit den jeweiligen Akku- und Motoren-Kombinationen kommt, lässt sich pauschal nicht beantworten. Dafür hängt die Reichweite neben der Akkukapazität von viel zu vielen Faktoren ab: Unterstützungsstufe, Terrain, Höhenmeter, Temperatur, Fahrergewicht, Effizienz des Bikes, Trittfrequenz und, und, und … Deshalb werden wir euch in diesem Motorentest keine isoliert betrachteten Werte zur theoretischen Reichweite geben. Wenn ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt, haben wir auf unserer Website dazu einen sehr aufschlussreichen Artikel für euch: Wie weit komme ich mit einer Akkuladung? Die Wahrheit über Labortests.

Welches Akkukonzept ist jetzt das richtige für mich?

Um das Fahrverhalten eures E-Mountainbikes nicht unnötig zu belasten, sollte euer Akku so klein wie möglich und so groß wie nötig sein. Die entscheidenden Fragen, die ihr euch stellen solltet, lauten: Wie, wo und wie lange möchte ich fahren? Wie ist meine Ladeinfrastruktur und welches Akkukonzept bevorzuge ich? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele E-Mountainbiker panische Angst davor haben, mitten auf der Tour mit einem leeren Akku liegen zu bleiben. Deshalb greifen viele gerne zu größeren Akkus oder Dual-Battery-Lösungen, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Laut unserer Leserumfrage fährt ein Großteil von euch Touren zwischen 30 km und 50 km Länge. Nur die wenigsten von euch fahren ihren Standard-Akku dabei wirklich leer. Wer sein E-Mountainbike fast nur auf der kurzen Feierabendrunde nutzt, kann mit einem Mini-Akkukonzept eine Stunde Vollgas geben und danach den kurzen, aber intensiven Ride bei einem kühlen Bier ausklingen lassen. Tourenfahrer, die gerne Halbtagesausflüge unternehmen, sind mit dem Standard-Akku in der Regel bestens bedient. Nur bei super langen Etappen oder Mehrtagestouren ohne Lademöglichkeit lohnt sich ein modulares System wie die Bosch DualBattery. Die modularen Systeme bieten aber einen großen Vorteil, denn in der Regel ist der Zusatzakku ohne Probleme nachrüstbar. So kann für einmalige lange Touren oder den Alpencross auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden – volle Flexibilität!

Integration der Motoren ins E-Mountainbike

Das Thema Integration gewinnt bei E-Mountainbikes immer mehr an Bedeutung. Noch vor einigen Jahren wirkten viele E-Mountainbikes wie Bastellösungen, bei denen ein Motor an den Rahmen und der Akku auf das Unterrohr geschraubt wurden. Nicht nur optisch, sondern auch technisch hat sich da zum Glück einiges getan! So kommen immer mehr interne Akkus zum Einsatz, die im Unterrohr verschwinden. Bei Bosch und FAZUA lassen sich alle internen Akkus aus dem E-Mountainbike entnehmen. Bei anderen Motoren-Herstellern kann es sein, dass der Akku fest verbaut wird. Dann lässt er sich nur im Bike laden. Wenn ihr beispielsweise keine Steckdose in eurem Keller oder auf dem Fahrradabstellplatz habt, kann das zum Problem werden.

Sexy
Die besten Motoren lassen den Bike-Herstellern viel Freiraum, um sie so elegant in den Rahmen zu integrieren wie beim ROTWILD R.X 750.

Auch die meisten Motoren sind kompakter geworden und oftmals formschön in den Hauptrahmen integriert. Gleiches gilt für Geschwindigkeitssensoren, Displays und Remotes, die kompakter und besser im bzw. am Bike befestigt und somit auch effektiver vor Beschädigungen – beispielsweise bei einem Sturz – geschützt sind.

Welches Display, welche Remote ist am besten?

Beim Display und bei der Remote zum Wählen der Unterstützungsstufe reicht das Spektrum von minimalistischen Lösungen bis hin zu richtig großen Varianten. Bei den Cockpit-Systemen von Bosch, FAZUA oder Shimano müssen die Bike-Hersteller eine der vorgefertigten Lösungen verwenden, während sie bei Motoren-Herstellern wie Yamaha, TQ oder Brose nahezu die freie Wahl haben und auch eigene Lösungen entwickeln können. Dafür hat man z. B. bei Shimano auch als Kunde noch die Möglichkeit, das Cockpit mit den Plug-and-Play-Komponenten an die persönlichen Vorlieben anzupassen. Auch bei Specialized lässt sich das Cockpit individualisieren. Sie setzen auf ihre eigens entwickelte Turbo Connect Unit (TCU), die bei allen Motoren in Specialized-Bikes zum Einsatz kommt.

In Sachen Connectivity und Navigation haben fast alle Hersteller noch Nachholbedarf, eine richtig gute Darstellung der Navigation bietet bisher noch kein Serien-Display. Der Umfang der Apps reicht dabei je nach Motoren- und Bike-Hersteller vom Routen-Tracking bis hin zur Feineinstellung der Unterstützungsstufen.

Trotz der Vielfalt an Display-Lösungen kämpft man als E-Mountainbiker immer wieder mit drei ganz wesentlichen Problemen: Die Remote ist oft nicht gut zu erreichen oder so klobig, dass Kompromisse bei anderen Schaltern am Cockpit eingegangen werden müssen. Das Display oder die Remote sitzen so exponiert auf dem Lenker, dass sie im Falle eines Sturzes schnell zerkratzen oder kaputtgehen können. Und die Ablesbarkeit des Displays leidet oft bei zu starker Sonneneinstrahlung.

Software und Hardware des Motors müssen harmonieren

Power ist nichts ohne Kontrolle: Ein super kraftvoller Motor lässt sich auf dem Trail nur schwer kontrollieren, wenn er seine Power unvermittelt, ungewollt oder schlecht dosiert an das Hinterrad leitet. Besonders beim Anfahren oder nach ganz kurzen Tretunterbrechungen sollte der Motor seine Kraft möglichst schnell, aber nicht zu ruckartig zur Verfügung stellen. Das Fahrgefühl beeinflussen vor allem drei Faktoren: die Hardware des Motors, die Software sowie die Hardware „Mensch“ mit all ihren individuellen Unregelmäßigkeiten und Variationen in Sachen Trittfrequenz und Tretbewegung.

Die Motorsoftware beeinflusst das Fahrgefühl

Wer glaubt, beim natürlichen Fahrverhalten werde das Fahrgefühl auf analogen Mountainbikes imitiert, der irrt. Denn dann würde der Motor unmittelbar einsetzen und, wenn man das Pedalieren stoppt, sehr abrupt aussetzen. Das würde man besonders im Uphill spüren, wenn der Motor eine vielfach höhere Leistung liefert und diese schlagartig wegfallen würde. Über einzelne Stufen und Kanten, vor denen man nur kurz das Treten aussetzt, um nicht mit dem Pedal hängen zu bleiben, könnte einen der Motor dann nicht mehr schieben. Auch das Anfahren im Steilen oder auf losem Untergrund wäre mit so viel schlagartig einsetzender Motor-Power extrem schwierig.

Da die gesetzlichen Prüfverfahren viel Raum zur Interpretation lassen, sind die Kennwerte der Motoren nicht exakt miteinander vergleichbar.

Durch das Zu- und Abschalten der Motorunterstützung lässt sich also noch kein natürliches Fahrverhalten erzeugen. Dafür bedarf es einer smarten Software, die eine ideale, möglichst gefühlvolle Schnittstelle zwischen Motor und Mensch schafft, damit beide optimal miteinander harmonieren. Und genau diese Harmonie nehmen wir als natürliches Fahrverhalten war. Sie lässt den Motor geschmeidig und kontrollierbar einsetzen und nimmt an der 25-km/h-Marke oder bei Tretunterbrechungen die Unterstützung sanft zurück. Das bedeutet, dass der Motor auch einen mehr oder minder langen und starken Nachlauf hat, also auch ohne Treten noch etwas weiter schiebt. Denn ein natürliches Fahrverhalten ist möglichst geschmeidig und kommt ohne Kraftspitzen und abrupten Leistungsverlust aus.

Unterstützungsstufen

Alle Motoren bieten mehrere Unterstützungsstufen an, die von den Herstellern in Prozent angegeben werden und den Unterstützungsfaktor beschreiben. Unterstützt ein Motor wie beispielsweise der Brose Drive S Mag in der stärksten Stufe mit 410 %, vervierfacht er in etwa die Kraft des Fahrers. Je nach Motor gibt es Stufen mit einer Unterstützung von 50 % bis über 400 % oder gar 500 %. Je mehr Stufen ein Motor hat, desto genauer könnt ihr ihn an die momentane Fahrsituation anpassen. So könnt ihr eure Reichweite im Eco-Modus erhöhen oder für steile Rampen die maximale Motorkraft abrufen. Die Stärke der Unterstützung hat einen ganz wesentlichen Einfluss auf das Fahrgefühl.

Ein smarter, progressiver Modus erkennt die Fahrsituation und liefert euch immer das richtige Maß an Unterstützung.

Seid ihr im Eco-Modus mit wenig Unterstützung unterwegs, fühlt sich der Motor in der Regel natürlicher an als bei maximaler Kraft. Noch natürlicher und intuitiver wird das Fahrgefühl im dynamisch-progressiven Modus. Er kann dank der verbauten Sensoren erkennen, ob ihr gerade entspannt pedaliert oder mit aller Kraft in die Pedale tretet, und passt die Unterstützung entsprechend an. Tretet ihr mit viel Kraft in die Pedale, unterstützt euch der Motor auch entsprechend. So eine smarte Unterstützungsstufe macht den Wechsel zwischen den einzelnen Modi fast überflüssig. Der progressive Bosch eMTB-Modus stellt je nach Fahrsituation und Druck auf dem Pedal die Unterstützung zwischen den Modi Tour (140 %) und Turbo (340 %) zur Verfügung. Dabei trifft der Modus nahezu immer ins Schwarze, liefert stets genug Power und ist dabei jederzeit sanft und kontrollierbar: der beste smarte, progressive Modus auf dem Markt! Auch der Automatik-Modus von Yamaha, der dank spezieller Sensoren sogar die Hangneigung erfasst, liefert stets das passende Unterstützungslevel, fühlt sich dabei aber nicht so natürlich an wie der eMTB-Modus von Bosch. Shimanos Trail-Modus ist ebenfalls top und kann sogar noch weiter nach unten regeln als Bosch. Außerdem passt er die Unterstützung zwischen dem schwachen Eco- und dem starken Boost-Modus an.

Bei den Prozentangaben der Hersteller ist Vorsicht geboten: Da die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfverfahren viel Raum für Interpretationen lassen, können die Werte nicht exakt miteinander verglichen werden.

Power und Kontrolle
Ein kraftvoller Motor muss auch gefühlvoll und gut kontrollierbar sein. Dann hebt das Vorderrad auch nur vom Boden ab, wenn man es will.

Die Softwareabstimmung des Bike-Herstellers ist entscheidend!

Das Fahrgefühl ist nicht nur abhängig vom Komplettsystem des Motors, sondern auch vom Bike, in dem das System steckt. Kein Fahrwerk bzw. Hinterbau eines Fullys ist wie der andere, sie unterscheiden sich stark in ihrer Effizienz. Einige Hinterbauten wippen unter den Tretbewegungen des Fahrers und schaukeln sich auf, wodurch deutlich mehr Energie im Fahrwerk verloren geht als bei effizienteren Hinterbauten. Als Folge fühlt sich der gleiche Motor in unterschiedlichen Bikes unterschiedlich stark an. Auch Komponenten wie Reifen und Laufräder oder die Schaltung und die damit einhergehende Übersetzung beeinflussen das Fahrgefühl des Motors. Bei den Anbauteilen ist es aber besonders die Länge der Kurbel, die einen großen Einfluss auf das Fahrgefühl hat. Wir empfehlen für den sportlichen Einsatz auf Trails Kurbeln zwischen 160 und 170 mm Länge.

Vorbildlich
Specialized ist Vorreiter in Sachen Integration und Individualisierung. Mit der Mission Control-App lässt sich die Charakteristik des Motors ganz legal tunen.

Der größte Unterschied zwischen den Bike-Herstellern zeigt sich aber bei Motoren, die vom Hersteller selbst abgestimmt werden können. Brose, Yamaha und TQ lassen den Herstellern viel Spielraum bei Anzahl, Leistungsentfaltung und Stärke der Unterstützungsstufen. Wie ihr im großen E-Mountainbike Vergleichstest erkennen könnt, gelingt das einigen Herstellern besser als anderen. So liefert der Brose Drive S Mag im FANTIC ein viel besseres und natürlicheres Fahrverhalten als beispielsweise im NOX. Hier macht die individuelle Software-Abstimmung des Bike-Herstellers einen großen Unterschied im Fahrgefühl aus.

Alle wichtigen Infos zur Hardware von E-Bike-Motoren im Überblick

E-Mountainbike-Antriebe werden oft anhand einiger Kennzahlen beschrieben. Den Charakter und das Fahrverhalten des Motors auf dem Trail kann man aus diesen Werten aber nur bedingt herauslesen. Sie geben vielmehr einen groben Richtwert vor. Auf dem Trail spielen neben den mechanischen Kennwerten und dem Software-Setup auch die Geräuschkulisse, eure Trittfrequenz und der Tretwiderstand eine wichtige Rolle.

Nennleistung, Drehmoment und Kapazität erklärt

Die Leistung der E-Mountainbike-Motoren wird in Watt angegeben. Ihre durchschnittliche Leistung, die sog. Nennleistung, darf über einen Zeitraum von 30 min eine Durchschnittsleistung von 250 W nicht übersteigen – so schreibt es das Gesetz in der EU und vielen weiteren Ländern vor. Alle hier getesteten Motoren erfüllen laut Hersteller diese Norm. Der Specialized SL 1.1-Motor leistet als schwächster Motor maximal 240 W, während alle anderen Motoren in der Spitze auch das Zwei- bis Drei- oder gar Vierfache leisten.

Das Drehmoment wird in Newtonmeter (Nm) angegeben und beschreibt, wie stark der Motor ist. Der stärkste Antrieb im Test ist der TQ-Motor mit bis zu 120 Nm Drehmoment. Ihre Energie ziehen die Motoren aus den mehr oder weniger großen Akkus. Wie lange ein Akku durchhält, bevor er leer gefahren ist, hängt von seiner Kapazität und dem „Verbrauch“ des Motors ab. Die Kapazität, also die „Größe“, wird in Wattstunden (Wh) angegeben. Ein 500-Wh-Akku hält dementsprechend 2 h durch, wenn der Motor in dieser Zeit permanent 250 W aus dem Akku zieht: zumindest in der Theorie. In der Praxis muss hier noch die Effizienz bzw. der Wirkungsgrad aller beteiligten Elemente berücksichtigt werden, sodass der Akku sicherlich schon früher leer gefahren ist.

Nicht immer gleich
Je nach Motorsoftware ist das Fahrgefühl desselben Motors bei verschiedenen Herstellern total unterschiedlich.

Wie laut sind E-Bike-Motoren?

Auch das Motorengeräusch beeinflusst das Fahrgefühl. Ein möglichst leiser Antrieb wirkt angenehm und kann das natürliche Fahrgefühl verstärken. Neben dem Surren des Motors lassen sich auch andere Geräusche wahrnehmen: Der Freilauf des FAZUA-Motors ist beispielsweise sehr grob verzahnt und rastet deutlich hörbar ein. Innerhalb der einzelnen Motorenreihen gibt es oftmals Serienstreuungen, sodass zwei baugleiche Motoren im selben Rahmen unterschiedlich klingen. Das metallische Klackern aus dem Inneren des Bosch-Motors ist bei einigen Motoren sehr präsent und bei anderen kaum wahrnehmbar. Auch der Brose-Motor hat größere Schwankungen, was Intensität und Tonlage des Motorsurrens betrifft. Teilweise hört man ihn nur dezent im Hintergrund, teilweise ist er auffällig laut.

Aber es ist nicht nur der Antrieb, auch das Rahmendesign beeinflusst die Geräuschkulisse erheblich und kann einen großen Resonanzkörper darstellen. Ein Antrieb, der im einen Bike unauffällig im Hintergrund surrt, kann im anderen E-Mountainbike-Rahmen unangenehm laut sein.

Welche Trittfrequenz ist für E-Mountainbike-Motoren ideal?

Die Kadenz bzw. Trittfrequenz, mit der ihr pedaliert, hat einen Einfluss auf den Motor und die Unterstützung, die er euch liefern kann. Jeder der verbauten Elektromotoren hat einen idealen Drehzahlbereich, in dem er besonders viel Leistung entfalten kann und maximale Effizienz besitzt. Je nach Bauart und interner Übersetzung sind die Motoren bei entweder niedrigeren oder höheren Trittfrequenzen im optimalen Bereich. Ein guter Motor kann mit der schwankenden Trittfrequenz des Bikers umgehen und liefert über einen breiten Bereich viel Unterstützung, ohne bei besonders niedriger oder hoher Kadenz abrupt an Leistung zu verlieren. Der Yamaha PW-X2 stellt wie kaum ein anderer Motor schon bei sehr niedriger Trittfrequenz seine volle Leistung zur Verfügung. Auch der Bosch Performance Line CX zeigt sich von schwankenden Trittfrequenzen relativ unbeeindruckt und schiebt kräftig an.

Wie groß ist der Tretwiderstand?

Akku leer, Motor aus und jetzt? Über der 25-km/h-Marke oder bei ausgeschaltetem Motor ruft sich der interne Tretwiderstand der Antriebe ins Gedächtnis. Je nach Konstruktion besitzen Motoren eine unterschiedliche interne Übersetzung, um die hohen Drehzahlen des Elektromotors für das Kettenblatt anzupassen. Bei effizienten Lösungen wie dem FAZUA Evation-Motor, dem Specialized SL 1.1 oder dem Riemenantrieb im Brose Drive S Mag lässt sich beim Pedalieren auch dank spezieller Freiläufe kein Widerstand ausmachen. Dahingegen ist im Yamaha- oder Shimano-Antrieb ein kleiner Tretwiderstand spürbar, sobald die Motor-Unterstützung wegfällt.

Powerhouse
Einige Motoren im Test haben mehr Power als der Suzuki Ignis unseres Testers Finlay. Er genießt den Fahrtwind sichtlich.

Was macht einen guten Motor aus?

Kurz gesagt: Ein Motor ist gut, wenn das Gesamtkonzept aus Akku, Integration, Motor-Power und Fahrgefühl zum Einsatzzweck des E-Mountainbikes passt, in dem er steckt. Da wir alle unsere E-Mountainbikes auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen, lässt sich das gesamte Motorenkonzept idealerweise noch an eure Bedürfnisse anpassen – entweder von euch oder vom Bike-Hersteller direkt. Shimano und Specialized mit der TCU sind hier die Spitzenreiter. Sie lassen euch viel Freiraum bei der Wahl von Remotes und Displays, obendrein lassen sich die Fahrstufen mit einer App feintunen. Doch genau solche Individualisierungsmöglichkeiten machen die Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Motoren so schwer.

Ein guter Motor ist mit all seinen Komponenten perfekt ins Bike integriert und dem Einsatzzweck angemessen.

Besonders, wenn die Bike-Hersteller auf ihre eigenen Lösungen bei Akkus, Displays und vor allem Motorsoftware setzen, wie unser großer E-Mountainbike-Vergleichstest zeigt. Das Fahrverhalten des Brose Drive S Mag ist im FANTIC viel natürlicher und trotz viel Motor-Power gut dosierbar, während derselbe Motor mit einer anderen Abstimmung im NOX ungestüm und schwer zu kontrollieren ist. Ebenfalls von Vorteil, aber nicht zwingend ausschlaggebend für einen guten Motor, ist eine smarte und progressive Unterstützungsstufe. Bosch macht es mit dem eMTB-Modus vor, der sich sehr gut kontrollieren lässt und immer das richtige Maß an Motor-Power zur Verfügung stellt.

Die Haibike FLYON-Modelle rund um den bärenstarken TQ-Motor setzen auf einen 630-Wh-Akku. Wer viel Power sucht und nur kurze Fahrten unternimmt, kann hier einen guten Motor finden. Wer aber längere Touren unternehmen will, wird mit dem Gesamtkonzept seine Probleme haben – es sei denn, man nutzt nur den sparsamen, aber auch schwachen Eco-Modus. Am anderen Ende des Spektrums sitzt der Specialized SL 1.1-Motor, der mit seinem modularen Akkukonzept, den kompakten Abmessungen und dem geringen Gewicht, aber auch der niedrigsten Motor-Power ein sehr gutes Konzept für sehr sportliche Biker bietet. Wer bergauf den E-Mountainbike-Effekt sucht, wird bei ihm aber nicht fündig. Ihr seht: Der Einsatzzweck und die Umsetzung im E-Mountainbike sind entscheidend.

Welcher Motor ist jetzt der beste?

Den besten E-Mountainbike-Motor gibt es nicht mehr – dafür hat sich der Markt zu stark ausdifferenziert und aufgrund der zahlreichen Individualisierungsoptionen macht eine isolierte Bewertung einzelner Modelle keinen Sinn. Schließlich kann der beste Motor nur so gut sein wie das Bike, in dem er steckt. Wenn das Grundkonzept des Bikes bereits unstimmig ist, wird auch ein richtig guter Motor kein gutes E-Mountainbike daraus machen. Macht euch bewusst, wann, wie und wo ihr unterwegs seid. Dann findet ihr in diesem Vergleichstest einen Überblick, welcher Motor generell für euch in Frage kommt, welcher nicht und welcher zu eurem Fahrstil passt.


Alle Motoren in diesem Vergleichstest

Brose Drive S Mag | Bosch Performance Line CX | FAZUA Evation Firmware 2.0 | Yamaha PW-X2 | Shimano STEPS E8000 | TQ HPR 120S | Specialized SL 1.1


Anderen Motoren, die wir in den letzten Jahren getestet haben:


Endlich da: Die E-MOUNTAINBIKE Print-Edition 2020 ist die ultimative Testbibel, mit der wir dir helfen das perfekte E-Mountainbike zu finden. Auf 250 Seiten im hochwertigen Print-Format findest du eine umfassende Kaufberatung und Tests von 35 Bikes sowie der 7 wichtigsten Motoren. Außerdem gibt es jede Menge Know-how, Tipps und die aufregendsten E-MTB-Trends. Hier klicken für mehr Infos oder direkt in unserem Shop bestellen!

Text: Felix Stix Fotos: E-MOUNTAINBIKE-Team

Über den Autor

Felix Stix

Felix ist Testchef und unbestritten einer der besten Testfahrer der Welt. Mit seinem abgeschlossenen Sports-Engineering-Studium, exzellenten MTB-Skills, einer Bike-Guide-Ausbildung und seiner Liebe zur Technik hat Felix alles, was es für eine umfassende und faire Beurteilung von Bikes braucht. Seine legendären Vergleichstests sind international bekannt und gefürchtet, werden aber aufgrund der ausführlichen Erläuterungen und technischen Erklärungen gerne mal ein bisschen länger. Pro Jahr testet er rund 100 Bikes, seine Spezialgebiete sind Reifen, Motoren, Fahrwerke – und im Winter auch Ski! Sein Know-how fließt in jeden unserer Tests mit ein und trägt so zur hohen redaktionellen Qualität bei.