Im August stellte Shimano ihre neue Gravity-Schuheserie für Klick- und Flatpedale vor. Herausragendes Merkmal ist die neue ULTREAD Außensohle, die ultimativen Grip bei maximaler Kontrolle in technischem Gelände verspricht. Wir haben den brandneuen Gravity Flat in der Ausführung GF6 für euch getestet.

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Shimano GF6 | Gewicht 802 g | Preis 159,99 € | Hersteller-Website

Eure Hände, Po und Füße sind direkt mit dem Bike verbunden und daher extrem wichtig für Fahrperformance und Fahrgefühl. Barfuß kann man ja wohl kaum fahren, schon gar nicht auf Flatpedals mit scharfen Pins. Da kommen dann MTB-Schuhe mit speziellen Sohlen ins Spiel, die nicht nur eine perfekte Verbindung mit den Pins eingehen, sondern auch steif genug für eine gute Kraftübertragung sind. Nicht zuletzt wären wir auch glücklich über selbstreinigende und sehr haltbare Sohlen! Voilà. Shimano, weltweit führender Hersteller von Fahrradkomponenten, blickt auf eine mehr als 100-jährige Firmengeschichte zurück und stellt seit über 30 Jahren auch Bikeschuhe her. Das Shimano-Team will an diesem Punkt mit der neuen Sohle ULTREAD ansetzen, die mit einer speziellen Gummimischung bei der neuen MTB-Schuhserie zum Einsatz kommt. Die ULTREAD Sohle will durch ein neues Profildesign mit Sechseckstruktur eine superstabile Verbindung mit den Pins am Flatpedal erzeugen. Außerdem sollen Schlamm und kleine Steine durch die konisch geformten Vertiefungen keine Chance haben, sich an der Sohle festzusetzen.

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Die neu entwickelte Gummimischung der ULTREAD Sohle ist robust und kein Drecksammler.

Die neue Gravity-Schuhserie von Shimano umfasst je drei Modelle für Klickpedal-Fahrer und für Liebhaber von Flatpedals. Für unseren fast dreimonatigen Test haben wir den hochwertigsten Flatpedal-Schuh der neuen Serie, den GF6, ausgewählt – für 159,95 € gehört er euch. Der GF6 ist in schlichtem Black oder elegantem Brown zu haben. Die Schuhspitzen sind leicht verstärkt und mit einer Gummierung versehen. Das Obermaterial besteht aus Kunstleder, ist zur Belüftung teilweise perforiert und zum Schutz der Knöchel im Innenbereich etwas hochgezogen. Die Schnürsenkel können mit einer Schlaufe gesichert werden.

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Die ULTREAD Sohle geht mit den Pins der Flatpedale eine stabile Verbindung ein.
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Zum Schutz des Knöchels ist der Schuh im Innenbereich etwas hochgezogen.

Die Schuhe von Shimano fallen tendenziell etwas kleiner aus. Der GF6 umschließt fest den Fuß, ohne irgendwo zu drücken.Im Zehenbereich hat man viel Platz und somit ist der Schuh auch für breitere Füße gut geeignet. Das Wichtigste für einen MTB-Schuh ist jedoch sein Verhalten bei “artgerechtem” Gebrauch. Hier weiss der GF6 zu überzeugen: Die Pins der Flatpedale verbinden sich sehr gut mit der Sohle und lassen sich im Bedarfsfall auch schnell wieder lösen, um eine andere Fußposition auf dem Pedal einzunehmen. Bei der Sohlenhärte schlägt die Balance zwischen Steifigkeit für die Flatpedale und Flexibilität (zum Gehen) ganz klar in Richtung Steifigkeit aus, also zugunsten der Fahrperformance. Insgesamt macht der Shimano GF6 einen sehr wertigen Eindruck und zeigt nach dreimonatigem Test noch keine nennenswerten Gebrauchsspuren: selbst die scharfen Pins konnten den Sohlen nichts anhaben.

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Mit dem neuen Shimano GF6 haben die Japaner nicht nur einen Trail tauglichen sondern auch einen schicken MTB-Schuh auf den Markt gebracht.

Der Shimano GF6 bietet kein Bling-Bling, dafür ist er äußerst solide, funktional, gut aussehend und eigentlich auch schick. Sehr angenehm ist der Tragekomfort.Die neue ULTREAD Außensohle überzeugt durch eine feste Verbindung mit den Pins der Flatpedale.

Tops

  • Sohle mit sehr gutem Grip auf Flatpedalen
  • solide Verarbeitung
  • verstärkte Zehenkappe

Flops

  • keine

Mehr Infos Bike.Shimano.com


Words: Manne Schmitt Photos: Antonia Feder

Wer schreibt hier?

Manne Schmitt
Prokurist

Manne Schmitt ist Prokurist bei 41 Publishing und bringt methodische Expertise aus seiner Laufbahn als Chef-Analyst einer Landesbehörde ein. Dieser Hintergrund prägt die journalistische Substanz seiner Recherchen und hilft dabei, exklusive News für E-MOUNTAINBIKE, ENDURO, GRAN FONDO und DOWNTOWN zu erschließen. Seit 1989 im Radsport aktiv, unterstützt er Tests operativ und übernimmt gleichzeitig administrative Verantwortung. So stärkt er die methodische Qualität der Redaktionsprozesse. Das Thema Racing verfolgt ihn noch immer, niemand im Team kennt die EWS-Profis besser als Manne.

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