Es gibt genau zwei Möglichkeiten, wie ein Helmtest enden kann: Entweder man kann im Nachhinein detailliert beschreiben, wie sich der Helm bei verschiedenen Bedingungen tragen lässt, oder man ist einfach nur froh, dass er einem einen unangenehmen Krankenhausaufenthalt erspart hat. Glücklicherweise hat sich Trev das Stürzen gespart, sodass er nun über ersteres genau Bericht erstatten kann.

Obwohl er derzeit mehrere Helme zum testen hat, ist der Bushwhacker der Helm, den Trevor am häufigsten trägt. Dank der heruntergezogenen Helmschale und der guten Passform vermittelt der Helm eine Sicherheit, die dazu animiert, es ein bisschen mehr laufen zu lassen als sonst – dazu hat der Helm bei einigen kleineren Einschlägen gezeigt, was er so wegstecken kann.

Wenn eine Firma schon Sweet Protection heißt, sollten die Helme auch erste Klasse ein. Vom Bushwhacker wurden wir nicht enttäuscht.
Wenn eine Firma schon Sweet Protection heißt, sollten die Helme auch erste Klasse ein. Vom Bushwhacker wurden wir nicht enttäuscht.

Dank leicht herausnehmbarer Polster muss man sich über unangenehme Gerüche keine Gedanken machen. Darüber hinaus sind die Polster nicht nur haltbar, sondern auch sehr bequem. Auch die restliche Hardware ist optisch ansprechend und bietet die Haltbarkeit, die man von einem modernen Helm erwarten darf.

Dank der heruntergezogenen Helmschale und der guten Passform vermittelt der Helm eine Sicherheit, die dazu animiert, es ein bisschen mehr laufen zu lassen als sonst.
Dank der heruntergezogenen Helmschale und der guten Passform vermittelt der Helm eine Sicherheit, die dazu animiert, es ein bisschen mehr laufen zu lassen als sonst.
Wie man sieht, wurde beim Bushwhacker auch am Style nicht gespart.
Wie man sieht, wurde beim Bushwhacker auch am Style nicht gespart.

Da Nightrides immer populärer werden ist es praktisch, dass sich eine Helmlampe gut an den dafür passend platzierten Belüftungsöffnungen befestigen lässt.

 Helmlampen lassen sich leicht an den Belüftungsöffnungen befestigen.
Helmlampen lassen sich leicht an den Belüftungsöffnungen befestigen.

Leider gibt es auch ein paar Kritikpunkte: Der Occigrip Verstellmechanismus lässt sich etwas schwergängig benutzen, sodass man dafür zwei Hände braucht – das ist nicht immer angenehm. Außerdem wird es in dem Helm an warmen Tagen schnell heiß, was im Verhältnis zum gebotenen Schutz aber akzeptabel ist.

Trevors Urteil: Der Bushwhacker ist zwar etwas teuer, die gute Verarbeitung und hervorragende Schutzwirkung machen ihn jedoch zu einem erstklassigen Helm.

Preis: 199.90 €
Gewicht: 360g

Mehr Informationen gibt es auf sweetprotection.com

Text: Trevor Worsey & Andrew Richardson Bilder: Trevor Worsey


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