Du bist stolz auf deine Erfolge, auf den teuren Champagner im Luxusurlaub, den neuen SUV, die Entscheidung, frühzeitig auf Bitcoins gesetzt zu haben. Doch was, wenn all das im 21. Jahrhundert keine Relevanz mehr hat? Sind Statussymbole überhaupt noch zeitgemäß? Wir waren mit Tesla und Haibike in den Dolomiten und haben eine klare Antwort gefunden.

Die Welt kann einem manchmal echt zu viel werden. Es ist leicht, im Überfluss der Entscheidungsmöglichkeiten den Überblick zu verlieren. Dazu kommt die Erwartungshaltung: Wo siehst du dich beruflich in fünf Jahren? Bist du ein guter Elternteil? Trennst du auch brav den Müll? Doch zwischen Leistungsdruck bei der Arbeit, Work-Life-Balance, Patchworkfamilien-Dasein und der Suche nach dem Sinn des Lebens geht vieles verloren. Vor allem eines: die Zeit. Zeit, zu reflektieren. Darüber nachzudenken, ob der Kauf eines neuen Autos oder eines neuen Handys überhaupt glücklicher macht.

Haibike und Tesla gelten als die großen Pioniere der E-Mobilität, zwei Marken, die den Übergang in eine neue Generation an Statussymbolen einläuten, die weit über das Materielle hinausgehen. Manch Elektro-Fanatiker hat bereits den Wertekrieg ausgerufen: Ich Elektro. Du Verbrenner. Ich gut. Du böse.

Aber machen wir uns nichts vor: Elektromobilität wird die Welt nicht retten. Ja, sie mag lokal emissionsfrei sein und der Strom aus nachhaltigen Quellen mag die Ökobilanz verbessern. Doch in Anbetracht des extrem großen Ressourcenverbrauchs sprechen zynische Zungen von einer modernen Form des Ablasshandels als Selbstzweck, um das Nachhaltigkeitsgewissen reinzuwaschen. Zweifelsfrei: Der beste Umweltschutz wäre, gar kein Auto zu fahren – und schon gar kein Luxusauto mit Ledervollausstattung. Aber geht es darum? Was wäre die richtige Alternative? Per pedes in die Alpen laufen?

Wenn dein Nachbar und Nachbarsnachbar das Gleiche kaufen kann – was machst du dann? Was ist dein teures Statussymbol dann noch wert?

Oder geht es bei der E-Mobilität vielmehr um die menschliche Sehnsucht nach Faszination? Das Verlangen nach einer neuen Art von Luxus? Das Bedürfnis, Teil der Zukunft zu sein? E-Mobilität bietet neue Möglichkeiten und vollkommen neue Erlebnisse: lautlose, selbst fahrende Autos. Bikes, mit denen man mühelos Berge erklimmen kann. Es ist die Faszination einer neuen Technologie, die unsere bekannte Welt auf den Kopf stellt.

Stell dir vor, du findest einen Ort, an dem du abschalten kannst – wo dein stressiger Alltag, deine rasenden Gedanken, Sorgen und Ängste weit entfernt sind. Die Mountain Lodge Tamersc im UNESCO-Welterbe Fanes-Sennes-Prags ist ein solcher Ort. Ein Juwel in den Dolomiten, wo Status nicht durch Kaviar und Schampus definiert wird, sondern durch das pure Erlebnis inmitten der Natur. Wo der wahre Wert des Urlaubs zählt, nicht der Preis. Ein Ort, an dem du dich auf dich selbst konzentrieren kannst.

Stell dir vor, du kannst frei entscheiden, mit wem du wohin und wie intensiv fahren möchtest – ungeachtet der körperlichen Fitness oder des Alters. Auf einmal musst du nicht mehr mit gleichstarken Schicksalsgefährten fahren, sondern kannst mit deinen Allerliebsten den Gipfel stürmen. Du lädst dein Bike vom Heckträger, fährst los, trittst in die Pedale und mit jeder Pedalumdrehung kommst du der Freiheit ein Stück näher, lässt den Stress im Tal zurück. Du wirst ruhiger, deine rastlosen Gedanken verschwinden. Du blickst ins Tal, isst auf der Hütte und findest das Glück, wonach du in deinem Alltag so verzweifelt gesucht hast, in diesem Moment. Und begreifst, wie viel mehr dieser Moment wert ist als jedes Glas Moët.

Denn was ist schon etwas wert, wenn es einem selbst nichts wert ist?

Alles – okay, sagen wir vieles –, was du dir vorstellen kannst, wird mit dem E-Mountainbike Realität. E-Mountainbikes sind ein Produkt des neuen Zeitgeists, ein Symbol dafür, der Leistungsgesellschaft eine Absage zu erteilen, der Traum vieler Menschen, neue Gipfel zu erreichen, unvergessliche Augenblicke zu erleben und die Regeln der Physik zu brechen. E-Mountainbikes schaffen an einem gewöhnlichen Tag außergewöhnliche Momente. Du lachst ironisch? Dann liegt das vermutlich daran, dass du es noch nicht ausprobiert hast und es dir nicht vorstellen kannst. Auf dem E-Mountainbike zählt der Weg als Erlebnis, nicht der Leidensweg zum Ziel.

Der Schweinfurter Bike-Hersteller Haibike gilt als Pionier und Erfinder von E-Mountainbikes. Doch nicht der Hersteller ist der wahre Pionier, sondern du. Denn was bringt das innovativste Produkt, wenn es nicht genutzt wird? Der Kauf eines E-Mountainbikes bietet dir neue Möglichkeiten, dein Leben intensiver und abwechslungsreicher zu leben. Doch erst, wenn du es benutzt, entfaltet es seine Wirkung; denn in dem Moment hörst du auf, nach Statussymbolen zu suchen, um sie anzuhäufen, sondern beginnst, deinen Status zu finden. Und um dieses Potenzial auszuschöpfen, bist du gefragt – du und dein Pioniergeist. Ihn in der Monotonie des Alltags wiederzubeleben ist die beste Entscheidung, die du treffen kannst. Denn Pioniergeist heißt Bereitschaft für eine selbstbestimmte Zukunft. Nicht nur darauf zu warten, was passiert, sondern die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist? Hier und jetzt.

Leidenschaft und Neugier sind die Motoren des Pioniergeists. Sie bestimmen, wie viel Emotionen, Geld und Zeit wir bereit sind, zu investieren, sie sind die irrationale wie unberechenbare Kenngröße des wahren Luxus.

Mehr Infos unter mountainlodge-tamersc.com

Dieser Artikel ist aus E-MOUNTAINBIKE Ausgabe #012

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Text: Robin Schmitt Fotos: Christoph Bayer