Die vier Tagesetappen


Start der ersten Tagesetappe auf dem Rathausplatz in Naturns.

1. Etappe: Naturns – Meran – Sarnthein

Highlights:

  • Meran und der Thermenplatz
  • Seilbahn zur Bergstation Meran 2000
  • Auener Jöchl
  • Stoanerne Mandln
Nach der Aufwärmrunde am Vormittag und dem Mittagessen auf dem Thermenplatz in Meran ging es mit dem Bus-Shuttle zur Talstation Meran 2000. An der Bergstation erwarteten uns die Bikes mit frisch aufgeladenen Batterien.
Die Steintreppen waren für manche am ersten Tag dann doch zu viel, sodass die Schiebehilfe der Bikes gerne in Anspruch genommen wurde.
Oliver und seine Frau waren bereits vor der E-Mountainbike Experience mit dem E-Bike-Virus infiziert. Augenfälliges äußeres Indiz hierfür ist sein E-Bike-spezifischer Rucksack, ein AMPLIFI E-Track, den wir letztes Jahr einem Test unterzogen haben. Oliver hat den Testbericht gelesen.
Nach jeder Tagesetappe gab es, wie hier in Sarnthein, eine Happy Hour und ein Chill-Out in der Shimano-Lounge.

2. Etappe: Sarnthein – Brixen

Highlights:

  • die Seen fast oben am Kamm
  • gigantische Aussicht von der Latzfonser Kreuz-Hütte
Familienformation auf dem Trail. Die 11-jährige Sophie, gefolgt von Vater Jan und Mutter Tanja.
Während die Biker das Mittagessen auf der Stöffl-Hütte einnahmen, wurden die Akkus der E-Mountainbikes wieder aufgeladen.
Von der 2.296 m hoch gelegenen neugotischen Wallfahrtskirche Latzfonser Kreuz ging es dann bis nach Brixen nur noch bergab. Zuvor konnte man noch den einmaligen Blick auf die Dolomiten genießen.
Susan aus Backnang hatte sichtlich Spaß an der Bachdurchquerung auf dem Weg nach Brixen.

3. Etappe: Brixen – Bruneck

Highlights:

  • Hochfläche der Rodenecker Alm
  • Bergpanorama mit dem Alpenhauptkamm im Norden und den Dolomiten im Süden. Blickt man Richtung Osten, sieht man Teile der 4. Etappe.
  • Mittagessen auf der Rastnerhütte, einer der beliebtesten Hütten in ganz Südtirol
Morgendliche Abfahrt vom Expo-Gelände in Brixen.
Gemütliche Auffahrt zur Rodenecker Alm.
Während die einen radeln, feiern die anderen Junggesellinnen-Abschied!
Über den spanischen MERIDA-Teamfahrer und Cross-Country-Weltmeister 2010, José Antonio Hermida, hielt sich unter den Teilnehmer hartnäckig das Gerücht, dass er aus Trainingsgründen ganze Tagesetappen ohne Motorunterstützung gefahren sei. José war am dritten Tag mit einem MERIDA eONE-TWENTY 800 auf Tour.
Nach der Etappen-Ankunft auf dem Rathausplatz in Bruneck ging es zu einer exklusiven Abendveranstaltung in der Burg Bruneck, wo eines der Messner Mountain-Museen untergebracht ist.

4. Etappe: Bruneck – Sexten

Highlights:

  • der Weg Richtung Pederü
  • Naturpark Fanes-Sennes-Prags
  • Dürrensee
  • Blick auf die berühmten Drei Zinnen
  • der Toblacher See
Hans-Christian hat den steilsten Teil der vierten Tagesetappe geschafft, die durch den Naturpark Fanes-Sennes-Prags führte.

Thai-Boxen ist sein Ding, mit Radfahren hatte es Hans-Christian bislang nicht so. Sein 78-jähriger Vater Hans-Jürgen, der ebenfalls mitfuhr, hatte ihn einfach zur E-Mountainbike Experience angemeldet und der Sohnemann wollte seinen Vater nicht enttäuschen, fand auch keine passende Ausrede und war am Ende der Vier-Tages-Tour super happy. „Ich bin zwar sehr sportlich, ansonsten aber normaler Radfahrer ohne Ambitionen“, erzählte Hans-Christian. „Das Fahren mit dem E-Mountainbike hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ohne E-Unterstützung hätte ich solche Touren in den Hochalpen niemals gemacht. Ich bin glücklich, dass mich mein Vater mit der Anmeldung überrumpelt hat und ich in die E-Mountainbike-Szene eintauchen konnte.“

Kurz vor der Mittagseinkehr auf der Fodara Vedla-Hütte hatte Hans-Christian noch genügend Power, um das SCOTT E-Genius 710 Plus aufs Hinterrad zu hieven. Das Topmodell der Produktfamilie, das SCOTT E-Genius 700 Tuned, war übrigens Testsieger in unserem Vergleichstest vom November 2016.
Das Mittagessen auf den Almen wurden immer zum regen Gedankenaustausch genutzt.
Stefan Sahm vor der Kulisse des Naturparks Fanes-Sennes-Prags, der übrigens UNESCO-Weltkulturerbe ist. Mit seinem BULLS E-Stream EVO Zebra FS 29 fuhr er dieses Jahr das Cape Epic, das härteste Mountainbike Etappenrennen der Welt, als Kameramann mit.
Lange Anstiege und lange Abfahrten auf Militärstraße aus dem Ersten Weltkrieg prägten den letzten Etappentag.