
27,3 kg in Größe S4 | 14.499 € | Hersteller-Website
Wer das neue Specialized Levo 4 X ausschließlich über technische Daten, Reichweite oder Zuladung versteht, versteht es nicht. Zugegeben: Selbst für Specialized ist das Levo X aktuell noch ein Pionierprojekt – und auch intern sind die Lager gespalten. Manche sehen das riesige Potenzial des Bikes und dessen Bedeutung. Andere sagen: Was soll das denn, bitte?
Ist es ein SUV E-Bike? Ein Cargo-Bike? Ein Bikepacking-E-Bike? Oder einfach ein Levo mit Gepäckträger? Je länger wir mit dem Bike unterwegs waren, desto klarer wurde uns, dass diese Fragen uns in die falsche Richtung führen.
Denn das Specialized Levo 4 X ist weniger eine neue Produktkategorie als vielmehr eine neue Perspektive auf die Frage, was ein modernes Performance-E-MTB überhaupt sein kann.
Bevor wir tiefer einsteigen, empfehlen wir euch deshalb zwei Dinge: Lest unsere große Electric Overlanding-Story mit dem neuen Specialized Levo X mit dem Titel „Können wir noch Abenteuer?“, an der zwei internationale E-MOUNTAINBIKE-Leser teilnehmen und vier Tage lang das neue Bike testen durften. Und: Schaut euch unbedingt unser begleitendes Video an. Denn ohne diese Geschichte versteht man das Levo X nur zur Hälfte. Dieses Bike wurde nicht entwickelt, um technische Datenblätter zu füllen. Es wurde entwickelt, um neue Erlebnisse zu ermöglichen. Klick hier, um die Story zu lesen!
Was können wir mit unseren Bikes erleben? Die eigentliche Idee hinter dem S-Works Levo 4 X
Während der Großteil der Bike-Branche in den vergangenen Jahren vor allem über mehr Leistung, größere Akkus, längere Federwege und schnellere Rennzeiten diskutiert haben und ja, dazu gehört Specialized genauso wie wir als Magazin –, ging etwas anderes zunehmend verloren: Der ursprüngliche Geist des Mountainbikens. Abenteuer. Entdecken. Rausgehen. Seiner Neugier folgen. Sich mit der Natur verbinden.
Mountainbiken entstand nicht aus einem neuen technischen Produkt. Es entstand aus einer Idee – auf Klunkern. Aus Menschen, die sich fragten, was passiert, wenn man Fahrräder dorthin bringt, wo sie eigentlich nicht hingehören. Genau so beschrieb es uns Joe Breeze, einer der Mountainbike-Pioniere, als wir ihn am Fuße des Mount Tam in Fairfax besuchten – jenem Ort, an dem die Geschichte unseres geliebten Sports begann.
Das neue Levo X erinnert uns sehr an die Anfänge des Mountainbikens. Nicht weil es technisch revolutionär wäre. Sondern weil die Frage dahinter revolutionär ist. Als wir einige Tage später mit Specialized-Gründer Mike Sinyard an seinem Küchentisch saßen, landete das Gespräch genau dort.
Natürlich, sagt Mike, interessiere ihn Performance ungemein: bessere Fahrwerke, bessere Motoren und bessere Bikes. Aber wofür? „Performance for what?“ Die eigentliche Frage lautet nicht bloß, was ein Bike technisch kann. Sondern was es einem Rider ermöglicht. Weiter hinauszufahren. Sich sicherer zu fühlen. Mehr mitzunehmen. Und Erfahrungen zu machen, die man sonst vielleicht nie gemacht hätte. Eine einfache Frage. Aber vielleicht die wichtigste überhaupt.
Das tragische Dilemma moderner Mountainbikes – und warum niemand darüber spricht
Denn bessere Fahrwerke, stärkere Motoren und mehr Reichweite sind längst zum Selbstzweck geworden. Dabei sind sie für die meisten Rider nie das eigentliche Ziel. Sie sind lediglich Mittel zum Zweck. Werkzeuge, um bestimmte Erlebnisse zu ermöglichen.
Über Jahre hinweg haben Industrie, Handel, Medien und Influencer immer wieder über dieselben Themen gesprochen: Leistung, Gewicht, Reichweite und Komponenten. So lange und so intensiv, dass viele Menschen – vor allem Neueinsteiger – irgendwann gar nicht mehr verstanden haben, worum es beim Mountainbiken eigentlich geht. Gleichzeitig wurden zahlreiche Entwicklungen vorangetrieben – einfach, weil sie technisch möglich waren und um sich von der Konkurrenz abzuheben und tolle Marketing-Slogans zu kreieren. Aber nicht unbedingt, weil sie das Erlebnis auf dem Bike besser machten.
Die viel wichtigere Frage wurde dagegen selten gestellt: Wozu brauchen wir das überhaupt? Und gibt es vielleicht Dinge, die für Rider deutlich relevanter sind?
Genau deshalb verändern wir aktuell die Art und Weise, wie wir Bikes bewerten. Und damit auch die Frage, worüber gesprochen wird – und was in Zukunft entwickelt wird. Seit unserem letzten 41 Leadership Summit hat die Diskussion deutlich Fahrt aufgenommen, und die gute Nachricht ist: Es bewegt sich etwas.
Spricht man mit Produktmanagern hinter verschlossenen Türen, hört man immer wieder dieselbe Frustration. Sinnvolle Features, praktische Lösungen und echte Innovationen für den Endkunden wurden gestrichen oder nie umgesetzt, weil sie weder im Verkaufsgespräch noch in Testberichten ausreichend Beachtung fanden. Stattdessen konzentrierte sich die Aufmerksamkeit oft auf die immer gleichen Leistungswerte und Komponentenlisten.
Wie absurd diese Entwicklung inzwischen geworden ist, zeigte auch unsere Leserumfrage von E-MOUNTAINBIKE und ENDURO. Dort offenbarte sich ein Ergebnis, das eigentlich die gesamte Branche aufhorchen lassen müsste: 54 Prozent der Rider sehen in modernen Bikes ein grundlegendes Dilemma. Und trotzdem spricht kaum jemand darüber.
„Deshalb habe ich mit dem Mountainbiken angefangen. Nicht wegen fünf Watt mehr Leistung oder 70 Gramm weniger Gewicht. Leider habe ich – wie viele andere in unserer Branche – genau das in den letzten Jahren zwischen all den ernsten Diskussionen über Technik, Leistung und Datenblätter zunehmend vergessen.“ Robin Schmitt, Gründer E-MOUNTAINBIKE und ENDURO Magazin
Diesen Testbericht grundlegend anders zu strukturieren, hat erstmal intern Diskussionen ausgelöst. Und auch für Specialized ist es nicht einfach, wo doch auf der Landing Page des Levo X noch immer viel zu viele technische Informationen im Vordergrund stehen. Vielleicht sollten wir Biken alle mal wieder etwas lockerer sehen. Nicht alles muss bis ins letzte Detail rationalisiert, quantifiziert und erklärt werden.
S-Works Levo 4 X im Test: Mehr als ein Specialized SUV E-Bike
Die einfachste Art, das Levo X falsch einzuordnen, ist, es als SUV E-Bike zu betrachten. Ja, es besitzt einen Gepäckträger. Ja, man kann Taschen montieren. Ja, man kann damit Einkaufen fahren, pendeln oder den Alltag bestreiten.
Aber das können viele Bikes. Vielleicht auch besser. Der entscheidende Unterschied: Das Levo X wurde nicht als Stadtrad entwickelt, das gelegentlich einen Feldweg sieht. Es wurde als vollwertiges Performance-E-MTB entwickelt, das sich bei Bedarf zum Expeditionsfahrzeug verwandeln lässt. Und in einer Minute wieder zurück. Genau darin liegt seine Besonderheit.
Während klassische SUV-Bikes meist mit schmaleren Reifen, eingeschränkter Geländetauglichkeit und ungefederten Gepäckträgern arbeiten, bleibt das Levo X im Kern ein echtes Trail-Bike.
Die Gepäckträger sind direkt am Rahmen bzw. an Gabelkrone, Sattelrohr und Dämpferaufnahme befestigt und damit Teil der gefederten Masse. Ein entscheidender Unterschied, sobald der Untergrund rau wird. Dort, wo viele SUV-Bikes an ihre Grenzen stoßen, fühlt sich das Levo X weiterhin wie ein echtes Mountainbike an.
Der Vergleich passt deshalb eher in die Motorradwelt. Das Levo X erinnert deutlich stärker an eine Dual-Sport-Maschine oder ein echtes Overlanding-Fahrzeug als an ein klassisches SUV. Ein Fahrzeug für Alltag und Abenteuer.
Ein Fahrzeug, das keine Grenzen zwischen beiden Welten zieht. Und das auch nicht will – sondern eine Einladung an alle Neugierigen da draußen sein will. Ben Capron von Specialized und treibende Kraft hinter dem Bike formuliert es so:
„Finde heraus, wo die Grenzen deiner gewohnten Welt liegen, und folge deiner Neugier. Was wartet hinter dem nächsten Hügel? Dieses Bike gibt dir die Freiheit, genau das herauszufinden.“
Ein Jahr Electric Overland: Unsere Erfahrungen mit dem Specialized Levo X
Unsere Geschichte mit dem Levo X begann bereits vor über einem Jahr.
Damals fuhren wir einen frühen Prototypen in den nordkalifornischen Sierras rund um Downieville. Seitdem folgten zahlreiche weitere Einsätze:
- Mehrtägige Abenteuer in Kalifornien
- Sieben Tage Electric Overlanding mit zwei E-MOUNTAINBIKE-Lesern
- 2 x Overnighter mit Burrito, Lagerfeuer und Hängematte
- Alltagseinsätze in der Stadt in Stuttgart und San Francisco
- Unser großer SUV E-Bike-Vergleichstest
Und je länger wir das System fahren, desto klarer wird das Bild. Das eigentliche Potenzial des Levo X steckt nicht im 14.499 € teuren S-Works Komplett-Bike. Sondern in der Tatsache, dass Specialized bestehenden Levo-Fahrern plötzlich ganz neue Möglichkeiten an die Hand gibt. Denn die Rack-Systeme sind nicht exklusiv dem Levo X vorbehalten. Sie lassen sich auch an den aktuellen Levo-4- und Levo-R-Modellen nachrüsten. Für viele Rider bedeutet das: Sie brauchen kein neues Bike. Sie besitzen es bereits.
Specialized verkauft hier nicht einfach ein weiteres Modell, sondern erweitert die Fähigkeiten einer bestehenden Plattform. Aus einem der leistungsfähigsten und vielseitigsten E-Mountainbikes am Markt wird plötzlich ein Explorer-Bike mit deutlich breiterem Spektrum.
Specialized Levo X im Detail: Diese Features machen Electric Overland möglich
Die eigentlichen Stars des Systems sind die beiden Gepäckträger. Nicht nur wegen ihrer robusten Konstruktion mit zahlreichen Befestigungsmöglichkeiten für Taschen, Flaschenhalter, Tool-Mounts oder zusätzliche Ausrüstung. Zusammen bieten Front- und Heckträger eine Zuladung von bis zu 22 kg. Der Frontträger nimmt bis zu 10 kg auf, während der Heckträger weitere 12 kg transportieren kann und zusätzlich mit dem praktischen MIK-3-Pin-System kompatibel ist. Beide Gepäckträger sind separat erhältlich. Der Front Rack schlägt mit 199 € zu Buche, der Rear Rack mit 399 €.
Noch wichtiger ist jedoch, dass Specialized verstanden hat, dass Gepäckträger an einem Performance-E-MTB Teil des Bikes bleiben müssen. Beide Systeme sind so integriert, dass sie möglichst wenig Einfluss auf den Charakter des Levo nehmen und gleichzeitig zahlreiche Einsatzmöglichkeiten eröffnen. Besonders clever: Nach der Erstinstallation lassen sich die Träger innerhalb weniger Minuten montieren oder demontieren.
Das Bike bleibt dadurch im Trail-Alltag ein Levo und wird erst bei Bedarf zum Overlander. Oder andersherum: Hat man sein Lager in der Wildnis aufgeschlagen, lässt sich das Bike in wenigen Minuten wieder in ein nahezu vollwertiges Trail-Bike zurückverwandeln.
Dazu kommt das neue wettergeschützte SWAT-Staufach oberhalb des Akkus. Werkzeug. Snacks. Regenjacke. Alles verschwindet elegant und jederzeit griffbereit im Rahmen. Zusammen mit den zahlreichen SWAT-Tools, dem integrierten Kettennieter, der Apple-„Wo ist?“-Funktion und der hervorragenden App-Anbindung entsteht eines der durchdachtesten Gesamtpakete am Markt.
Das Specialized Levo X im Test
Unbeladen ist das Levo X eine Wucht. Die Sitzposition ist sportlich und aktiv, die Cockpit-Ergonomie hervorragend und das Gesamtpaket vermittelt vom ersten Meter an das vertraute Levo-Gefühl. Dazu kommt ein FOX Fahrwerk, das nach wie vor zu den besten Systemen gehört, die wir aktuell im E-MTB-Markt kennen. In Kombination mit den hochwertigen Roval-Laufrädern, den starken Bremsen und dem kraftvollen, angenehm leisen Motor entsteht ein enormes Sicherheitsgefühl – egal ob auf schnellen Trails, in ruppigen Steinfeldern oder auf langen Abfahrten. Kein Klappern, keine Nebengeräusche, keinerlei Mucks. Trotz Gepäckträgern und zusätzlicher Hardware fährt sich das Levo X verblüffend nah am normalen Levo.
Genau das unterscheidet das Levo X von vielen klassischen SUV E-Bikes. Es fühlt sich nicht wie ein Stadtrad an, das gelegentlich einen Trail fährt. Sondern wie ein echtes Trail-Bike, das plötzlich noch deutlich mehr kann.
So überzeugend Levo-like das Bike unbeladen fährt, so deutlich verändert sich das Fahrverhalten mit schwerer Beladung. Und das muss man sich bewusst machen – man kann mit Levo X und Beladung sportliche Trails bergab ballern, aber eine entsprechende Beladung ist den physikalischen Gesetzen unterworfen. Und hier macht es schon einen Unterschied, ob man das Gewicht tief in den Satteltaschen oder oben auf dem hohen Gepäckträger hat.
Insgesamt verliert das Bike an Präzision, wirkt bergab träger und vermittelt etwas weniger Sicherheit. Es ist nach wie vor aber gut händelbar. Das gleiche gilt, wenn man das Bike im Stand manövrieren will, was dann eher schon ein Rangieren ist. Noch deutlich einfacher als bei einem Motorrad, aber klar – man kann nicht erwarten, dass sich das Bike mit all dem Gepäck wie ein leichtes XC-Bike verhält.
So überzeugend das Konzept ist, perfekt ist die erste Generation noch nicht. Was auch ok ist – schließlich muss jemand ja Pionier sein und die ersten Schritte gehen. Mehr Gepäck bedeutet mehr Gewicht. Und mehr Gewicht bedeutet weniger Reichweite. Das überrascht niemanden, wird aber spätestens bei Zuladungen zwischen 10 und 20 kg spürbar. Deshalb: Sei smart und plane ein Plus an Verbrauch ein – zum Glück gibt es bei Specialized ja Range Extender oder eine einfach entnehmbare Hauptbatterie. Auf unseren Overnightern hatten wir teilweise eine Ersatzbatterie dabei.
Vor allem schwere Fahrer stoßen in Sachen Hinterbau aktuell an Grenzen, da die Dämpfer nicht für die notwendig hohen Drücke konzipiert sind. Mit voller Beladung wünschen wir uns künftig Fahrwerkslösungen, die stärker zwischen Trail- und Expeditionseinsatz unterscheiden können. Das ist vielleicht auch eher eine Sache der Hinterbaukinematik als des Dämpfers.
Seitenständer: Klingt banal. Ist es aber nicht. Ein voll beladenes Carbon-E-MTB ständig auf den Boden zu legen, macht weder Spaß noch Sinn. Gerade im Utility- und Overlanding-Einsatz würden wir uns hier eine elegante Lösung wünschen. Aber: Es ist tricky, wenn es hochwertig sein und die Trail-Performance nicht beeinflussen soll. Hier hat Specialized sich zugunsten der Core-DNA, nämlich dem Trail-Bike, entschieden.
Für wen lohnt sich das Specialized Levo X wirklich?
Nicht für jeden. Wer ausschließlich Feierabendrunden auf seinen Hometrails fährt, braucht das System vermutlich nicht. Wer ein echtes Cargo-Bike für den urbanen Alltag sucht, findet spezialisiertere Lösungen. Und wer ein klassisches SUV E-Bike möchte, bekommt diese deutlich günstiger als das 14.499 € teure S-Works Levo X. Gleichzeitig liegt genau hier die größte Chance des Konzepts.
Denn die eigentliche Innovation steckt nicht im Komplett-Bike, sondern in den separat erhältlichen Rack-Systemen. Für rund 600 € lassen sich bestehende Levo-4- und Levo-R-Modelle um eine völlig neue Fähigkeit erweitern. Hinzu kommen Taschen und – je nach Ambitionen – Outdoor-Equipment wie Schlafsack, Zelt oder Kocher.
Natürlich kann man auch mit einem Rucksack oder klassischen Bikepacking-Taschen auf Abenteuer gehen. Die Levo-X-Racks machen das Ganze jedoch deutlich einfacher, komfortabler und vielseitiger. Das Levo X richtet sich an Menschen, die ihre Bikes nicht nur als Sportgerät sehen. Sondern als Werkzeug für Erlebnisse. An Rider, die nach der Arbeit noch nicht nach Hause wollen. An Menschen, die lieber einen Overnighter planen, als an ihrer High-Speed-Druckstufe zu drehen – zumal laut unserer letzten Umfrage ohnehin 80 % nie daran drehen. Und an alle, die sich schon einmal gefragt haben, was hinter dem nächsten Hügel liegt.
Fazit zum Specialized S-Works Levo 4 X – Erinnerst du dich noch?
Das Levo X wird nicht jeder brauchen. Und vermutlich werden es viele auf den ersten Blick auch nicht verstehen. Denn bewertet man es als Cargo-Bike, gibt es praktischere Lösungen. Bewertet man es als SUV, gibt es komfortablere Alternativen. Und bewertet man es ausschließlich als Performance-E-MTB, muss man die Kompromisse mit Gepäck ehrlich benennen. Genau deshalb ist das Levo X so schwer einzuordnen. Aber genau darin liegt seine größte Stärke. Denn die meisten Menschen werden das Potenzial dieses Bikes erst verstehen, wenn sie damit tatsächlich unterwegs waren. Nicht auf dem Parkplatz vor dem Bikeshop. Nicht bei einer kurzen Testrunde. Sondern irgendwo draußen. Mit einem Schlafsack auf dem Gepäckträger. Einem Burrito, einem Kebab oder einer Trekking-Mahlzeit in der Tasche. Und ohne genau zu wissen, wo der Abend endet.
Genau deshalb arbeiten wir aktuell daran, mehr solcher Erlebnisse möglich zu machen. Nicht nur für Profis oder Outdoor-Nerds, sondern für alle, die neugierig und abenteuerhungrig sind.
Denn dann wird plötzlich klar, dass das Levo X keine neue Ausstattungsvariante ist. Sondern eine Einladung. Die Einladung, seine Welt wieder etwas größer zu machen. Und vielleicht ist genau das die spannendste Innovation der letzten Jahre. Nicht ein stärkerer Motor. Nicht ein größerer Akku. Sondern ein Bike, das uns daran erinnert, warum wir überhaupt mit dem Mountainbiken angefangen haben.
PS: Kommst du auch nächsten Dienstag?
Das eine ist, über Produkte zu sprechen. Das andere ist, sie tatsächlich zu erleben, sich das Know-How und die Skills anzueignen, um das volle Potenzial aus ihnen heraus zu schöpfen. Deshalb arbeiten wir mit Specialized und anderen Marken daran, reale Camps und Erlebnisse zu schaffen, bei denen das genau passiert. Nicht zwangsläufig im 7-Tages-Umfang der Once-In-A-Lifetime-Experience in Kalifornien, aber vielleicht dennoch in Kalifornien … Kompakte Abenteuer für Outdoor-Veteranen genauso wie für Menschen, die noch nie draußen übernachtet haben. Hast du Lust darauf? Dann trag dich hier in unsere Interessentenliste ein
Mehr Infos zum neuen Levo X gibt es auf Specialized.com.
Words: Robin Schmitt Photos: Kike Vega, Robin Schmitt


