Mit dem neuen Specialized Ambush 3 will die US-Brand einen MTB-Helm mit maximaler Belüftung und pfiffigen Details entwickelt haben, ohne Kompromisse bei der Schutzwirkung einzugehen. Kühler Kopf ganz sicher also? Wir haben es für euch herausgefunden – und auch, ob der Helm nicht nur was für Rider, sondern auch für Reiter ist.

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Specialized Ambush 3 | Gewicht: 382 g in Größe M | Größen: S, M, L | Preis: 199 € | Hersteller-Website

Keine Frage: Ohne Helm läuft beim Radeln gar nichts! Aber gerade beim sportiven Biken stehen der Schutzwirkung oft halt auch Argumente wie Hitzestau, fehlender Komfort und eingeschränkte Sicht gegenüber. Oder die Optik … aber Style ist vergänglich. Gehirnerschütterungen leider nicht 😉 Aber Spaß beiseite: Im Vordergrund bei der Helmauswahl sollte immer die Schutzwirkung stehen und natürlich, ob das auserkorene Modell zur Kopfform, dem Einsatzbereich, Fahrstil und den eigenen Vorlieben passt. Und wenn das Thema Belüftung bei euch ganz oben auf der Feature-Liste steht, dann könnte der neue Specialized Ambush 3 der richtige Helm für euch sein. Der amerikanische Hersteller bezeichnet seinen jüngsten Kopfschutz selbst als seinen best belüfteten Trail-Helm. An nichts weniger als dieser Aussage muss sich der Ambush 3 also in diesem Test messen lassen. Kopfschutz on the rocks?

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Mit 199 € schlägt der Ambush 3 deutlich heftiger ins Kontor als die beiden anderen Trail-Helme von Specialized. Der Tactic liegt bei 79 €, der Camber kostet gar nur 59 €. Auch im Vergleich zur Konkurrenz wildert der neue Helm der Amerikaner preislich klar im Premium-Segment. Dafür soll er auch Premium-Features und entsprechenden Schutz bieten. Ach ja – drei Farben gibt’s: Schwarz, Weiß und Bottle Green.

Der neue Specialized Ambush 3 MTB-Helm – Maximale Belüftung, sinnvolle Features?

Was direkt ins Auge fällt, ist die kompakte Form des Specialized Ambush 3 MTB-Helms mit dem recht hoch angesetzten Visier, das dem Helm optisch etwas Luftiges verleiht. Und Luft ist das Thema beim neuen Helm der Amerikaner. Dank hauseigener AirCage-Technologie und 4D-Kühlsystem soll der Ambush der bis dato best belüftete Specialized-Helm sein. Der AirCage aus Verbundmaterial sorgt laut Hersteller dafür, dass die Aufprallenergie tiefer in das System geleitet wird und damit besser abgebaut wird als allein über die EPS-Schale. Daraus soll wiederum die Möglichkeit resultieren, mehr Raum für Belüftungskanäle und größere Öffnungen in der Helmschale zu schaffen. Entwickelt wurde der AirCage in Zusammenarbeit mit MIPS, die das Air Node Pro-System beisteuern. Hauptaufgabe des MIPS-Systems ist es natürlich, Teile der Aufprallenergie aufzunehmen, um die wirkenden Rotationskräfte bei seitlichen Einschlägen zu verringern. Beim industrieweit anerkannten Virginia Tech-Rating erreicht der neue Specialized-Helm 5 Sterne und damit die bestmögliche Wertung. Teil der Air Node Pro-Technolgie ist aber auch ein Feuchtigkeitsmanagement-System, das Coolmax-Material und spezielle Schweißableitkanäle nutzt, um Feuchtigkeit vom Gesicht wegzuleiten. Damit soll der Specialized Ambush 3 also nicht nur für einen kühlen Kopf sorgen, sondern auch für möglichst wenig Schweiß im Gesicht.

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Mit einem Gewicht von 382 g in Größe M ist der Specialized Ambush 3 weder besonders leicht noch schwer für einen Trail-Helm. Ungewöhnlich ist das in vier Stufen einstellbare Visier, unter dem ein erstaunlich großer Lufteinlass (Mouthport) und eine Brillengarage Platz finden. Das Verschluss-System steuert Magnet-Spezialist FIDLOCK bei, das Fitting der Helminnenschale übernimmt Boa mit seinem FS1-Anpassungssystem. Und auch an die Nightrider und Influencer unter uns hat Specialized gedacht: Unterm Visier bleibt sehr viel Raum für die Anbringung von Mounts für Beleuchtung und Kameras.

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Der neue Specialized Ambush 3 MTB-Helm – Was kann die 3. Generation auf dem Trail?

Unser Tester Bene kommt mit dem Test-Helm in Größe M gut zurecht und der Specialized-Helm sitzt auf Anhieb bequem und komfortabel. Aber – und das müssen wir bei Tests von Helmen, Sätteln, Griffen und Bekleidung immer wieder betonen – nur weil wir einen Helm bequem finden und er gut auf unsere Köpfe passt, muss das nicht für dich gelten. Von daher lautet unsere klare Empfehlung: Ab zum lokalen Dealer und durch den Helm-Dschungel wühlen, bis ihr das richtige Modell sowie die passende Größe für euren Einsatzzweck, eure Vorlieben und vor allem euren Kopf gefunden habt. Auch in unserer Redaktion hat sich gezeigt, dass derselbe Helm nicht auf allen Köpfen gleichermaßen gut sitzt (und aussieht 😉 ), selbst wenn man in das passende Größenfenster fällt. Der Specialized Ambush 3 ist aus unserer Sicht mehr was für Personen mit etwas breiterem, eher rundem Kopf bzw. Gesicht. Bei sehr schmalen Naturen wirkt der Trail-Helm hingegen ein wenig wie von oben auf den Kopf genagelt. Unser Verlagsgründer und Hobby-Gaucho Robin hat jedenfalls eine gute Figur mit dem neuen Helm der Amerikaner gemacht … Auch wenn er dabei statt auf zwei Reifen auf vier Hufen unterwegs war. Warum? Das erfahrt ihr im nächsten Absatz.

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Nice: Das Visier des Specialized Ambush 3 lässt sich in vier Positionen arretieren. Es rastet sauber ein und ist einfach zu bedienen. Und das Visier bleibt auch bei harten Impacts mit ordentlichem Kopfnicken an Ort und Stelle – so soll das sein. Auch beim für den Hersteller wichtigsten Argument für den Ambush 3, der Belüftung, kann der neue Trail-Helm überzeugen. Allerdings sticht er jetzt nicht übermäßig aus der Masse gut belüfteter Helme heraus. Auch das Boa-System zur Anpassung des Helms an den Kopf hat überzeugt. Das System bietet 5 Positionen, um festzulegen, wie tief der Hinterkopf umschlossen werden soll. Die Schale selbst reicht zwar nicht sehr weit nach unten, wie etwa beim Konzernbruder Tactic, das stört aber auch nicht. Dank des Boa-Systems sitzt der Ambush 3 dennoch zuverlässig und vermittelt ein hohes Sicherheitsgefühl. Dazu ist die Verstellung gut erreichbar und sitzt unter bequemen Polstern. Ein echtes Highlight des Specialized Ambush 3 ist die Brillengarage: Hat man die Position einmal verinnerlicht, sind die Öffnungen einfach zu treffen. Der eigentliche Clou aber sind gummierte Flaps, die die Brille auch in ruppigen Sektionen zuverlässig in Position halten. Dass die Brille auf dem Trail rausfällt, erscheint uns sehr unwahrscheinlich. Top! Gut gefallen hat uns zudem der magnetische FIDLOCK-Verschluss: einfach, schnell, dabei robust und zuverlässig.

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Ob das allerdings die Gründe waren, warum sich Verlagsgründer Robin bei seinem epischen Reitabenteuer in der Pampa Patagoniens für den neuen Specialized Trail-Helm entschieden hat, bleibt vermutlich sein Geheimnis. Fakt ist: Er kann ihn tragen, und verletzt hat er sich auch nicht. Und wer ein echter Biker ist, der trägt keinen Reithelm 😉 Wenn ihr mehr über die Abenteuer von Robinho El Gaucho lesen wollt, klickt hier. Manténganse al tanto!

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Fazit zum neuen Specialized Ambush 3 MTB-Helm

Mit dem neuen Specialized Ambush 3 überarbeitet die US-Marke ihren Trail-Helm, der nicht nur optisch luftig wirkt, sondern sich auch so trägt. Passt er zum Kopf sitzt der Ambush 3 bequem und sicher. Die Belüftung ist gut und der Helm überzeugt mit pfiffigen Detaillösungen wie dem einfach verstellbaren Visier, einer vorbildlich umgesetzten Brillengarage und einem intuitiv zu bedienenden Anpassungssystem. Der Ambush 3 ist nicht nur was für Trail-Surfer, auch Alltags-Biker könnten daran gefallen finden. Und Hobby-Gauchos sowieso!

Tops

  • verstellbares Visier
  • sehr gut funktionierendes Anpassungssystem
  • gefälliges, luftiges Design
  • hervorragende Brillengarage
  • magnetischer FIDLOCK-Verschluss

Flops

  • keine

Mehr Infos unter specialized.com.


Words: Patrick Gruber Photos: Robin Ulbrich, Lars Engmann

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