High Pivot steht für Laufruhe und Spurtreue – zumindest auf dem Papier. Mit 170/160 mm Federweg, Bosch CX, 800-Wh-Akku und einem Preis von 9.990 € tritt das Norco Range VLT CX als kompromissloses E-MTB an. Die vierte Generation verspricht maximale Souveränität im steilen, rauen Gelände. Doch setzt das Bike dieses Versprechen auch auf dem Trail um?

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Norco Range VLT CX 2026 | Bosch Performance Line CX/800 Wh | 170/160 mm (v/h) | 22,7 kg in Größe 4 | 9.990 € | Hersteller-Website

Norco ist beileibe kein Newcomer, sondern eines der prägenden Urgesteine der kanadischen Mountainbike‑Szene. Die Marke kommt aus einer Zeit, in der Freeride noch roh, laut und kompromisslos war – und genau dieses Selbstverständnis schwingt auch in der vierten Generation des Range VLT CX spürbar mit. Das neue Range fühlt sich passenderweise an wie ein Bike, das lieber einen steilen Felsgrat anvisiert als die gemütliche Feierabendrunde.

Technisch basiert das neue Modell auf einem überarbeiteten Carbon-Rahmen, der laut Hersteller rund 20 % leichter sein soll als beim Vorgänger. Herzstück ist der aktuelle Bosch Performance Line CX-Antrieb mit 800‑Wh‑Batterie, der sich über die Bosch Flow App in seinen Leistungsdaten auf 100 Nm maximales Drehmoment und 750 W Peak Power hochschrauben lässt.

Das Range bleibt seiner Linie treu: 170 mm Federweg an der Front, 160 mm am Heck, Mixed‑Wheel‑Setup mit 29 Zoll vorne und 27,5 Zoll hinten sowie ein kompromissloser Fokus auf Abfahrts-Performance. Unsere getestete C1‑Ausstattungsvariante in Größe 4 kostet 9.990 € und wiegt bei uns auf der Waage 22,7 kg. Doch wie schlägt sich der Bolide auf den Highspeed-Pisten der spanischen Pyrenäen und auf unseren Hometrails rund um Stuttgart?

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Das neue Norco Range VLT CX 2026 im Detail

Optisch hat das neue Norco Range VLT CX einen deutlichen Wandel hingelegt. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt der Motorbereich schlanker und das Range steht deutlich aufgeräumter da. Auch wenn das E-MTB mit Bosch-Motorsystem auf den ersten Blick direkt als solches erkennbar bleibt, wirkt die neue Generation deutlich moderner und ist mit einer klaren Linienführung gezeichnet.

Ein Detail, das sofort ins Auge fällt, sind die silbernen Laufräder. Sie brechen bewusst den sonst Schwarz-in-Schwarz-Look des Range und verleihen dem E-MTB einen eigenständigen Charakter.

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Technisch setzt Norco weiterhin auf das hauseigene High-Pivot-Layout namens VPSHP (Virtual Pivot Suspension High Pivot), bei dem der Hinterbau über einen erhöhten Drehpunkt und die Kette um ein Umlenkritzel geführt wird. Die Hinterradachse bewegt sich beim Einfedern nicht nur nach oben, sondern auch nach hinten. In der Praxis bedeutet das: Kanten, Wurzeln und Steinfelder werden weniger „getroffen“ als vielmehr überrollt. Das Hinterrad kann Hindernissen ausweichen, anstatt frontal dagegen arbeiten zu müssen. Gleichzeitig entkoppelt das Umlenkritzel den Kettenzug weitgehend vom Hinterbau, was die Sensibilität im rauen Gelände erhöht. Das System bringt konstruktionsbedingt etwas mehr mechanische Komplexität mit sich als klassische Hinterbauten, unterstreicht damit aber den Gravity-Anspruch des Bikes.

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Fehlanzeige
Das Norco Range VLT CX setzt an unserem Test-Bike leider noch auf den System Controller.
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Failanzeige
Position und Material des Ladeports haben uns nicht überzeugt. Nach kurzer Zeit war der Schließmechanismus gebrochen.

Angetrieben wird das Range vom aktuellen Bosch Performance Line CX-Motor, der von System Controller im Oberrohr und Mini Remote am Lenker gesteuert wird. Das Norco trägt eine Aussparung im Oberrohr für das neuere Kiox 400C-Display, das einen deutlich größeren Funktions- und Informationsumfang liefert, in Serie aber nicht ausgeliefert wird. Schade! Hier müsst ihr bei Bedarf selbst nachrüsten.

Die fest verbaute 800-Wh-Batterie sitzt formschlüssig im Unterrohr, das entsprechend voluminös ausfällt. Schlank ist anders, die Proportionen sind dennoch stimmig und harmonisch ins Gesamtbild integriert. Auch die Leitungsführung ist sauber gelöst: Sämtliche Kabel verschwinden über Cable Ports im Rahmen und bleiben auf dem Trail erfreulich geräuschlos.

Einstecken muss das Norco Range allerdings beim Ladeport. Seitlich positioniert, liegt er voll im Dreckbeschuss, und die Abdeckung ist zudem qualitativ nicht auf dem Niveau des restlichen Bikes. Nach nur ein paar Mal Öffnen ist die Kunststoffabdeckung abgebrochen und es hat nur noch Duck Tape geholfen. Brage Vestavik hätte diesen Port vermutlich durch bloßes Ansehen zerlegt.

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Norco Range Rider Aligned Screenshot
Wegweisend
Mit dem Setup-Guide von Norco kommt man in wenigen Minuten zu einem sehr soliden Fahrwerks-Setup.

Ein zentrales Element des Konzepts ist Norcos „Rider Aligned“-Ansatz. Neben größenabhängigen Kettenstrebenlängen stellt Norco ein digitales Setup‑Tool bereit, das anhand von Körpergröße, Gewicht und Fahrstil konkrete Empfehlungen für Luftdruck und Dämpfung liefert. Im Test erwiesen sich diese Werte als sehr gute Ausgangsbasis. Gerade Fahrer, die sich von komplexen High‑ und Low‑Speed‑Settings schnell überfordert fühlen, erhalten so eine klare, nachvollziehbare Orientierung. Das Tool nimmt dem High‑Pivot‑Konzept die theoretische Einschüchterung und macht es auch für weniger versierte Fahrer zugänglicher.

Die Ausstattung des neuen Norco Range VLT CX 2026

Unser Test-Bike basiert auf der C1‑Ausstattung, also dem Top-Spec, der klar auf Performance ausgelegt ist. An der Front arbeitet eine FOX 38 Factory-Federgabel mit GRIP‑X2‑Kartusche und 170 mm Federweg. Die Gabel bietet umfangreiche High‑ und Low‑Speed‑Einstellmöglichkeiten für Zug- und Druckstufe und richtet sich damit klar an Fahrer, die ihr Setup aktiv abstimmen wollen. Am Heck kommt ein FOX Float X2 Factory-Dämpfer mit 160 mm Federweg zum Einsatz. Das Fahrwerk spricht sensibel an und bietet viel Einstellspielraum, verlangt mit seiner Vielzahl an Einstellmöglichkeiten aber auch etwas Erfahrung bei der Abstimmung. Wer hier nicht stundenlang einstellen will, bekommt mit Norcos Rider-Aligned-Tool eine praktische Hilfestellung: Online lassen sich schnell sinnvolle Basiswerte ermitteln, die auch weniger versierten Fahrern ein nachvollziehbares und solides Setup ermöglichen.

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Geschaltet wird per elektronischer Shimano DEORE XT Di2 in Kombination mit Shimano XT-Kassette und XT‑Kette. Die Schaltvorgänge erfolgen präzise und zuverlässig, bei höher eingestellter Geschwindigkeit kann die Schaltqualität aber etwas leiden. Bei den Bremsen setzt Norco auf Shimano XT und eine 203‑mm‑Scheibe vorne sowie 180 mm hinten. Die größere Scheibe vorne passt zum Gravity‑Anspruch des Bikes und liefert hohe Standfestigkeit auf langen Abfahrten. Hinten reicht die 180‑mm‑Scheibe für mittelschwere Fahrer aus. Wer jedoch regelmäßig lange und steile Trails fährt oder deutlich über 80 kg wiegt, sollte hier ein Upgrade auf eine größere Scheibe in Erwägung ziehen.

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Auffällig unauffällig
Die XT-Bremsen von Shimano performten im Test im Gegensatz zu manchem Konkurrenten erfreulich stark.
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Auffällig unumfällig
Guter Rider mit guten Bremsen.

Bei den Laufrädern setzt Norco auf Crankbrothers Synthesis Enduro aus Aluminium im Mullet-Setup, die einen klaren Ansatz verfolgen: Das Vorderrad ist etwas nachgiebiger ausgelegt, um mehr Grip und Compliance zu generieren, während das Hinterrad steifer aufgebaut ist, um Stabilität und Spurtreue unter Last zu gewährleisten.

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Bereift sind die Laufräder mit Continental Kryptotal (vorne: Fr in 29 x 2,4”; hinten: Re in 27,5 x 2,4”) in Enduro‑Karkasse und Soft‑Gummimischung. Für ein Bike der Liga ist das eine stimmige Wahl, auch wenn eine robustere Downhill-Karkasse aufgrund des eher schwächeren Pannenschutzes der Enduro-Karkasse fürs ruppige Einsatzgebiet für manche Fahrer ein passendes Upgrade sein dürfte.

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Die verbaute TransX-Sattelstütze bietet in Größe 4 satte 200 mm Hub und sorgt für viel Bewegungsfreiheit bergab. In der Praxis arbeitet sie jedoch etwas langsamer als High‑End‑Modelle anderer Hersteller.

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Norco Range VLT CX C1

Ausstattung

Motor Bosch Performance Line CX 100 Nm
Akku Bosch Power Tube 800 Wh
Display Bosch System Controller
Federgabel FOX 38 Factory GRIP X2 170 mm
Dämpfer FOX Float X2 Factory 160 mm
Sattelstütze TranzX YSI08 RAD + Travel Adjuster 200 mm
Bremsen Shimano XT 203/180 mm
Schaltung Shimano XT Di2 1x12
Vorbau Norco Alloy 40 mm
Lenker Norco 6061 DB Alloy 800 mm
Laufradsatz Crank Brothers Sythesis Alloy 29"/27,5"
Reifen Continental Kryptotal FR Enduro Soft/ Continental Kryptotal RE Enduro Soft 2.4"/2.4"

Technische Daten

Größe 2 3 4 5
Gewicht 22,7 kg

Weitere Ausstattungsvarianten des neuen Norco Range VLT CX 2026

Neben dem C1 Top-Modell bietet Norco die günstigere C2‑Variante an, die auf den gleichen Carbon-Rahmen und Bosch‑Antrieb setzt, jedoch bei den Anbauteilen ein etwas günstigeres Setup nutzt. Was sich im Preis auch widerspiegelt: 8.290 €.

MY26 Range VLT CX C2 Sage Slate Raw Black Side View TP
Norco Range VLT CX C2 | 170/160 mm (v/h) | 29”/27,5” | 8.290 €

An der Front arbeitet hier eine RockShox Zeb Base-Federgabel mit 170 mm Federweg und am Heck ein RockShox Vivid Air Base-Dämpfer. Beide Komponenten sind in ihrer Einstelllogik etwas reduzierter als die Federelemente am Topmodell und damit tendenziell einfacher im Handling.

Geschaltet wird mechanisch per Shimano DEORE. Die Bremsanlage stammt von TRP: Zum Einsatz kommen TRP Slate Evo-Bremsen mit 203‑mm‑Scheibe vorne und 180‑mm‑Scheibe hinten. Bei den Laufrädern setzt Norco hier auf WTB ST i30 Aluminiumfelgen (29/27,5) in Kombination mit Bear Pawls Naben. Bereift wird auch die C2 mit Continental Kryptotal‑Fr und ‑Re in Enduro-Karkasse und Soft‑Mischung.

Die Geometrie des neuen Norco Range VLT CX 2026

Norco bietet das Range VLT CX in den Rahmengrößen 2–5 an und deckt damit laut Hersteller Körpergrößen von 162 bis knapp 196 cm ab. Wir waren mit Größe 4 unterwegs, die für Fahrer zwischen 178 und 188 cm vorgesehen ist. In dieser Größe bringt das Bike einen recht langen Reach von 491 mm, einen Stack von 650 mm und einen Radstand von 1295 mm mit auf den Trail.

Der Lenkwinkel liegt bei flachen 63,5 Grad, zusammen mit 440 mm langen Kettenstreben, die größenabhängig mitwachsen, und einer Tretlagerhöhe von 353 mm ergibt sich eine moderne, klar gravity-orientierte Geometrie.

Ein zentrales Element ist das größenabhängige Konzept: Die Kettenstreben wachsen mit der Rahmengröße mit, sodass das Verhältnis zwischen Front‑ und Hecklänge über alle Größen hinweg ausgewogen bleiben soll. Dieses Konzept sorgt dafür, dass kleinere Fahrer nicht auf einem überlangen Heck stehen und große Fahrer nicht zu viel Gewicht auf dem Vorderrad haben.

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Anders als manche Mitbewerber verzichtet Norco bewusst auf Flip‑Chips oder verstellbare Progressionselemente.

Größe 2 3 4 5
Sattelrohr 395 mm 415 mm 440 mm 475 mm
Oberrohr 589 mm 613 mm 637 mm 661 mm
Steuerrohr 115 mm 125 mm 135 mm 145 mm
Lenkwinkel 63,5° 63,5° 63,5° 63,5°
Sitzwinkel 76,5° 77,0° 77,25° 77,5°
BB Drop 20 mm 20 mm 20 mm 20 mm
Radstand 1228 mm 1261 mm 1295 mm 1328 mm
Reach 441 mm 466 mm 491 mm 516 mm
Stack 631 mm 640 mm 650 mm 659 mm

Das neue Norco Range VLT CX 2026 auf dem Trail

Schon auf den ersten Metern wird klar: Das Range VLT CX ist ein ausladendes Bike mit klarer Ausrichtung. Geht es bergauf, überzeugt das E-MTB mit einer ausgewogenen Gewichtsverteilung und man sitzt gut integriert sowie zentral zwischen Vorder- und Hinterrad positioniert im Bike. Auf technischen Anstiegen arbeitet der Hinterbau traktionsstark und dank kraftvoller Motorunterstützung erweist sich das Norco Range als kletterfreudig.

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Bergab fühlt sich das Range dort zuhause, wo es schnell und ruppig wird. In Steinfeldern und auf Wurzelteppichen spielt das High‑Pivot‑Layout seine Stärken aus. Das Norco verleitet dazu, die Finger von der Bremse zu lassen. Selbst bei sehr hohem Tempo wirkt das Bike erstaunlich gelassen und vermittelt viel Sicherheit. Verdächtig schnell fühlt sich hier nicht hektisch an, sondern kontrolliert – eher wie 250 km/h in einer gut gedämmten Limousine als in einem nervösen Kleinwagen. Das Range liefert ein hohes Sicherheitsgefühl, frisst Steinfelder, ignoriert Wurzelteppiche und bleibt selbst bei Tempi jenseits der Komfortzone stoisch auf Linie.

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Das Fahrwerk ist eher soft abgestimmt und spricht sensibel an. Mit etwas mehr Kompression ließe sich zusätzlicher Gegenhalt generieren, doch der Federweg wird effektiv genutzt. Bei harten Einschlägen bleibt das Bike kontrollierbar.

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Auf Flowtrails zeigt sich die Kehrseite. Das Range ist kein extrem verspieltes Bike. In engen Kurven wirkt es ausladend und verlangt nach aktiver Fahrweise. Für ein High‑Pivot‑Bike dieser Klasse lässt es sich zwar noch ordentlich bewegen, ein wirklich poppiger Charakter steht jedoch nicht im Fokus.

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Für wen ist das neue Norco Range VLT CX 2026?

Das Norco Range VLT CX richtet sich klar an Fahrer, die Geschwindigkeit nicht nur aushalten, sondern suchen. Wer regelmäßig in alpinem Gelände, auf steilen Naturtrails oder in grob verblockten Bikepark‑Sektionen unterwegs ist, bekommt hier ein Werkzeug, das genau für diesen Einsatzbereich entwickelt wurde. Die lange, stabile Geometrie, das High‑Pivot‑Layout und das satte Fahrgefühl spielen ihre Stärken aus, sobald das Tempo steigt und der Untergrund unruhig wird.

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Weniger geeignet ist das Norco Range VLT CX für alle, die ein besonders verspieltes E‑MTB suchen. Auf engen Flowtrails, in sehr kurvigen Passagen oder bei moderatem Tempo wirkt es unterfordert. Auch Einsteiger, die vor allem einfache Trails fahren oder ein möglichst leichtfüßiges Bike erwarten, werden das Potenzial des Range nur bedingt ausschöpfen können.

Fazit zum neuen Norco Range VLT CX 2026

Das neue Norco Range VLT CX ist ein kompromissloses E-MTB, das sich dort zuhause fühlt, wo Trails steil, lose und schnell werden – typisch kanadisch eben. Der High-Pivot-Hinterbau sorgt für enorme Laufruhe und Kontrolle, und auch bergauf klettert es dank starker Traktion erstaunlich souverän. Verspieltheit steht hingegen nicht ganz oben im Lastenheft des Range, und Details wie der fragile Ladeport kratzen am Premium-Anspruch. Dennoch liefern die Kanadier ein stimmiges Gesamtkonzept, das den Namen „Range“ nicht in Kilometern denkt, sondern als Spielraum für mehr Tempo, mehr Gefälle und mehr Kontrolle.

Tops

  • hohe Laufruhe und viel Kontrolle bei Tempo
  • sehr gute Traktion bergauf wie bergab
  • stimmige Gewichtsverteilung und sichere Integration
  • High-Pivot spielt in Steinfeldern und Wurzelpassagen seine Stärken aus
  • hilfreicher „Rider Aligned“-Setup-Guide

Flops

  • langsame TransX-Dropper
  • ungünstig positionierter und wenig robuster Ladeport
  • wenig Agilität auf Flowtrails und in engen Kurven

Mehr Infos findet ihr unter norco.com.


Words: Jonny Grapentin, Benedikt Schmidt Photos: Kevin Homeister