Wenn die Abfahrt zählt – soll das NICOLAI S18 SWIFT die richtige Wahl sein. Das martialische und stark individualisierbare E-MTB mit 180 mm Federweg (v/h) sucht sein Glück auf harten Trails und langen Abfahrten und soll dank starkem Bosch-Antrieb bergauf auch noch Spaß machen. Ob das klappt, haben wir für euch getestet.

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NICOLAI S18 SWIFT | Motorsystem: Bosch Performance Line CX / 600 Wh | Federweg: 180/180 mm (v/h) | Gewicht in Größe M: 24,2 kg | Preis: 10.999 € | Hersteller-Website

Zwei Schweißer, ein Kalle, eine Garage … So begann sich der Traum von Gründer Kalle Nicolai, eine MTB-Firma sein Eigen zu nennen, im Jahr 1995 mit Leben zu füllen. Schnell etablierte sich NICOLAI als Edelschmiede für Individualisten, die MTB-Träume aus Alu wahr werden ließ. Das Image des Schweiß-Künstlers hat sich Kalle Nicolai bis heute bewahrt, auch wenn aus der einst kleinen Drei-Mann-Bude mittlerweile ein mittelständisches Unternehmen mit rund 30 Mitarbeitenden geworden ist. Und die Marke steht nach wie vor für deutsche Ingenieurskunst, Aluminium – und Getriebe-Technologie. Im jüngsten Spross aus Niedersachsen steckt aber der Full Power-Mittelmotor Bosch Performance Line CX Gen5. Das Komplett-Bike des NICOLAI S18 SWIFT mit FOX Factory-Fahrwerk und SRAM GX Eagle Transmission-Schaltung rollt für satte 10.999 € aus dem Laden. Für 700 € Aufpreis könnt ihr euch auch den direkter abgestimmten und etwas leichteren Bosch CX-R rauslassen. Trotz des massiven Federwegs von 180 mm vorne und hinten wiegt das enduro-lastige Alu-E-MTB nur 24,2 kg – definitiv bemerkenswert.

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Das NICOLAI S18 SWIFT 2025 im Detail – E-Enduro deutscher Herkunft

Bei ihrem jüngsten E-MTB setzen die Alu-Künstler aus dem niedersächsischen Mehle, statt wie bei vielen ihrer Bikes im Portfolio auf eine Motor-Getriebe-Einheit, auf einen klassischen Mittelmotor, der seine Kraft über eine Kette und Kassette ans Hinterrad überträgt. Der Bosch Performance Line CX Gen5 liefert 100 Nm maximales Drehmoment und 750 W Spitzenleistung – muss aber aktiv in der App eingestellt werden – und wird von einem fest verbauten und 600 Wh großen Akku gespeist. Wer mehr Akku-Kapazität und Reichweite will, kann diese jederzeit mit einem 250 Wh großen Range Extender boosten. Der Bosch PowerMore 250 wird in der Flaschenhalterung am Unterrohr befestigt. Eine weitere Halterung unter dem Oberrohr ist für ein Tool Kit (69,90 €) vorgesehen, das NICOLAI als exklusives Zubehör anbietet.

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Das S18 SWIFT macht keinen Hehl aus seiner Herkunft: Mit seinem kantigen Design, markanten Frästeilen, den sichtbaren Schweißraupen und den Verstärkungsstreben an Sitzrohr und Hauptrahmen wäre es auch ohne den Markenschriftzug am Unterrohr sofort als NICOLAI zu erkennen. Zurückhaltung gibt es beim NICOLAI S18 SWIFT nicht. Wer ein unauffälliges Bike sucht, ist hier falsch. Der wuchtige Rahmen, der Rocker Link, das Motor-Cover (natürlich aus Alu) und der Kettenstrebenschutz – alles scheint eine Nummer stabiler als bei anderen E-MTBs zu sein. Dennoch ist das Erscheinungsbild stimmig: Die Proportionen passen, der stehende Dämpfer fügt sich optisch gut ein. Der Motorbereich wirkt aber ein wenig wie unten aufgesetzt. Die Abdeckung des Ladeports ist aus einem Stück Alu gefräst und hält vermutlich mindestens ein Bike-Leben lang.

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Mit dem Power-Update bringt der Bosch CX Gen5 satte 100 Nm maximales Drehmoment und 750 W Spitzenleistung.
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Das ist mal eine Ladeport-Abdeckung: Alu statt Gummi!
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Auch das Motor-Cover ist für die Ewigkeit gebaut.

Elegant ist das geschützt ins Oberrohr eingelassene Bosch Kiox 400C-Display. Laut NICOLAI ein Unikum im Alu-Rahmenbau. Im Mullet-Setup – es gibt auch die Möglichkeit, das Bike als Full-29er aufzubauen – wirkt das Bike schon im Stand schnell. Top: Die Kabelführung durch Cable-Ports im Rahmen erleichtert die Wartung und passt optisch gut zum martialischen Erscheinungsbild.

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Das NICOLAI S18 SWIFT ist das erste Alu-Bike mit im Oberrohr integriertem Bosch KIOX 400C-Display – nice!.

Die Ausstattung des NICOLAI S18 SWIFT 2025

Bei unserem Test-Bike handelt es sich um das von NICOLAI angebotene Komplett-Bike des S18 SWIFT, das der Hersteller lediglich mit ein paar lila Farbtupfern an Rocker Link, Lager- und Dämpferschrauben ein wenig aufgehübscht hat. Das Bike rollt als Mullet-Setup in die Redaktion, also mit 29”-Vorderrad und 27,5”-Hinterrad. Das Fahrwerk stammt aus der FOX Factory-Serie. Sowohl der X2 Factory-Dämpfer als auch die FOX 38 Factory-Federgabel mit GRIP X2-Kartusche liefern 180 mm Federweg und und punkten mit hoher Einstellbarkeit und Trail-Performance. NICOLAI gibt das E-MTB auch für eine Gabel mit 190 mm Federweg frei.

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Dämpfer und Gabel stammen aus der Factory-Serie von FOX und …
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… glänzen mit toller Einstellbarkeit und hoher Trail-Performance.

Für reibungslose Schaltvorgänge auch unter Last sorgt die SRAM GX Eagle AXS Transmission-Schaltung. Der Alu-Laufradsatz stammt von DT Swiss. Beim HX 1501 handelt es sich um den Top-Alu-Satz der Schweizer. Aufgezogen sind 2,4” breite Continental Kryptotal, beide in weicher Gummimischung und Enduro-Karkasse – eine gute Wahl für den angestrebten Einsatzbereich.

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Exzellente Wahl: Die griffigen und stabilen Reifen passen sehr gut zum Einsatzbereich des Bikes.

Bei den Bremsen setzt NICOLAI im Standard-Spec auf MAGURA MT7, die es auf Wunsch und gegen Aufpreis auch in Verbindung mit dem Bosch eBike ABS Pro gibt. Standardmäßig liefert NICOLAI das SWIFT mit 203 mm großen Bremsscheiben aus. Im Konfigurator lässt sich vorne aber auch eine 220er-Scheibe für 49 € Aufpreis wählen.

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MAGURA MT7 mit 203-mm-Scheiben: Nur wer es extrem krachen lässt …
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… freut sich über eine größere Scheibe – kein Problem dank Konfigurator.

Das Cockpit, natürlich aus Alu, steuern BikeYoke und Acros bei. Der Barmate-Lenker ist 800 mm breit und wird vom Gothic-Vorbau mit 35 mm gehalten. Ebenfalls von BikeYoke stammt die Dropper Post – die DIVINE, eine absolut bewährte und oft verbaute Stütze … Der Hub von 185 mm ist aber nicht mehr ganz zeitgemäß, zumal NICOLAI damit wirbt, dass Stützen mit bis zu 250 mm Hub in das Sitzrohr passen. In der Standard-Konfiguration sind es sogar nur 160 mm.

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Die 185 mm Hub sind für ein Bike in Größe M etwas zu kurz. Am besten direkt beim Kauf eine Dropper mit mehr Hub konfigurieren.

Da gefällt uns die Seltenheit, dass an einem Performance-E-MTB direkt ordentliche Plattform-Pedale verbaut sind, schon deutlich besser. Standardmäßig kommt das NICOLAI mit Acros A-Flat MD – sweet!

Tuning-Tipp: Dropper mit mehr Hub verbauen

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NICOLAI S18 SWIFT

10.999 €

Ausstattung

Motor Bosch Performance Line CX 100 Nm
Akku Bosch PowerTube 600 Wh
Display Bosch Kiox 400C
Federgabel FOX 38 Factory GRIP X2 180 mm
Dämpfer FOX FLOAT X2 Factory 180 mm
Sattelstütze BikeYoke DIVINE 185 mm
Bremsen MAGURA MT7 203/203 mm
Schaltung SRAM GX AXS Eagle Transmission 1x12
Vorbau Acros Gothic 35 mm
Lenker BikeYoke Barmate 800 mm
Laufradsatz DT Swiss HX 1501 29"/27,5"
Reifen Continental Kryptotal-Fe EN Soft, Continental Kryptotal-Re EN Soft 2,4"

Technische Daten

Größe S M L XL XXL
Gewicht 24,2 kg
Ständeraufnahme nein

Besonderheiten

Konfigurator
verschiedene Rocker-Links wählbar

NICOLAI S18 SWIFT 2025 – Optionen im Online-Konfigurator

NICOLAI bietet das S18 SWIFT als Komplett-Bike zwar standardmäßig in einer Grundkonfiguration an, die unserem Test-Bike entspricht. Das heißt aber nicht, dass ihr euch bei der Bestellung eines S18 SWIFT nicht doch stundenlang austoben könnt. Wer es individueller will, nutzt den Konfigurator von NICOLAI oder lässt sich ein Custom-Bike ganz nach seinen Wünschen aufbauen. Ein Frame-Kit (6.399 € ohne Dämpfer) bietet NICOLAI ebenso an wie zahllose Eloxalfarben für Hauptrahmen, Hinterbau, Frästeile und Decals – und das meist ohne Aufpreis. Lediglich für eine Individuallackierung werdet ihr zur Kasse gebeten. Aber egal, wofür ihr euch am Ende entscheidet: Ihr bekommt stets einen vollständig in Deutschland gefertigten Rahmen. Und ihr habt hier die Chance auf ein echtes Unikat. Wer NICOLAI fährt, steht eh nicht auf Mainstream.

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Menschen mit mangelnder Entscheidungsfreudigkeit werden die Auswahl an Farben und Optionen im Konfigurator von NICOLAI vielleicht als herausfordern empfinden. Für alle anderen eröffnet sich eine wahre Spielwiese der Individualisierung: Bremsen, ABS, Reifen und nahezu alle Anbauteile wie Vorbau, Lenker und Sattelstütze lassen sich auf die eigenen Vorlieben anpassen – vieles davon in sprichwörtlich allen Farben des Regenbogens. Nice!

Die Geometrie des neuen NICOLAI S18 SWIFT 2025

Das NICOLAI S18 SWIFT ist in den fünf Größen S–XXL verfügbar und soll so für Rider von 160–210 cm Körpergröße passen. Die Geometrie lässt sich am besten mit den Attributen progressiv und abfahrtsorientiert beschreiben. In Größe M liegt der Reach beim Mullet-Aufbau mit kleinem 27,5“-Hinterrad bei durchschnittlichen 475 mm. Wird das E-MTB als Full-29er gefahren, streckt sich der Reach auf 484 mm. Dazu gesellt sich ein sehr flacher Lenkwinkel von 63,75° in Größe M, kombiniert mit einem recht steilen Sitzwinkel von 77,8°, der zusammen mit den 440 mm langen Kettenstreben für gute Klettereigenschaften sorgen soll. Die Kettenstreben wachsen mit der Größe des Rahmens mit.

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NICOLAI bietet auch bei der Geometrie die Möglichkeit, auf persönliche Vorlieben einzugehen. Dafür hat der Hersteller vier verschiedene Rocker Links – NICOLAI spricht hier von Mutatoren – für je 129 € im Programm, was sich letztendlich auf alle relevanten Geometriedaten auswirkt. In Größe M variiert der Stack dann je nach verbautem Rocker zwischen 473 und 476 mm, die Kettenstrebenlänge reicht von 440 bis 461 mm und das Tretlager ändert sich dann um -3 bis +1 mm.

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Dank unterschiedlich langer Rocker Links lässt sich die Geometrie des Bikes – damit auch die Länge der Kettenstrebe – auf eure individuellen Vorlieben anpassen.
Größe S M L XL XXL
Sitzrohrlänge 375 mm 420 mm 445 mm 470 mm 495 mm
Oberrohrlänge 588 mm 614 mm 639 mm 665 mm 685 mm
Steuerrohrlänge 120 mm 130 mm 140 mm 150 mm 160 mm
Lenkwinkel 63.5° 63.75° 64° 64.25° 64.5°
Sitzwinkel 77.8° 77.8° 77.8° 77.8° 77.8°
Kettenstreben 440 mm 440 mm 448 mm 454 mm 462 mm
Radstand 1.252 mm 1.276 mm 1.308 mm 1.337 mm 1.365 mm
Reach 452.5 mm 475 mm 497.5 mm 520 mm 537.5 mm
Stack 635 mm 645 mm 656 mm 667 mm 677 mm

Das neue NICOLAI S18 SWIFT 2025 im Test

Beim ersten Aufsitzen stellt sich zunächst ein ungewohntes, fast eigenwilliges Gefühl ein. Nicht falsch verstehen: Das soll keine Kritik sein. Das NICOLAI S18 SWIFT fühlt sich nur nicht an wie viele andere Bikes beim ersten Aufsitzen. Es hat einen sehr eigenständigen Charakter – nicht nur optisch. Durch den steilen Sitzwinkel von 77,8° in Größe M sitzt man recht aufrecht und durch das Tretlager, das im Standard-Setting auf einem Level mit den Radachsen liegt, auch recht hoch im Bike statt wirklich tief integriert. Mit seinen 180 mm Federweg vorne wie hinten ist das Bike aber auch nicht auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich, sobald man bergab auf dem Trail unterwegs ist. Startet der erst flowig, lässt sich das Bike einfach in Kurven legen und das Handling ist intuitiv. Das Bike liegt satt auf dem Untergrund, und das Fahrwerk hat noch ausreichend Gegenhalt, um Geschwindigkeit durch Pumpen über Wellen und in Anliegern zu generieren.

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Wird es jedoch ruppig und steil, zeigt sich, dass das NICOLAI eher auf Laufruhe denn auf Agilität getrimmt ist. Große Stufen, harte Schläge und ruppige Steinfelder schluckt das E-MTB bereitwillig und zeigt dem Fahrer, dass es seinen üppigen Federweg nutzen will. Dabei geht das Fahrwerk recht soft zu Werke und bügelt euch den Weg bergab regelrecht glatt. So macht es dann auch echt Bock, und es kommt reichlich Fahrspaß auf. Doch trotz des relativ leichten Gesamtgewichts lässt sich das Nicolai nur mit ordentlich Fahrer-Input aufs Hinterrad bugsieren. Daher macht das Bike bei hohem Tempo und ruppigem Terrain deutlich mehr Laune als auf engen, verspielten Trails.

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Geht es bergauf zum nächsten Trail-Einstieg, zeigt sich das Bike erstaunlich kletterfreudig. Der Bosch CX-Antrieb unterstützt kräftig mit hohem Durchzug. Der Hinterbau generiert bergauf ordentlich Traktion, und das Bike lässt sich gut durch technische Passagen manövrieren. Der gut dosierbare Nachlauf schiebt euch an kniffligen Stellen auch noch weiter, wenn ihr nicht mehr in die Pedale treten könnt und kann damit über Erfolg oder Scheitern in technischen Schlüsselstellen entscheiden. Auf der Forststraße bergauf sorgt das softe Fahrwerk für hohen Komfort und federt Unebenheiten wie Schlaglöcher sanft aus.

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Epische Rides vor epischer Kulisse: Da ist das NICOLAI S18 SWIFT punktet bergauf mit guten Klettereigenschaften!

Für wen ist das neue NICOLAI S18 SWIFT 2025?

Individualisten, Alu-Liebhaber und alle, die einen Sinn für Ingenieurskunst haben, sollten das NICOLAI S18 SWIFT auf die Shortlist für ihr nächstes E-MTB nehmen. Erst recht, wenn sie auf schnelle und anspruchsvolle Trail-Abfahrten stehen. Mit dem optionalen Bosch CX-R Race-Motor und der Möglichkeit der Geometrie-Anpassung ist das optisch auffällige Bike auch für E-Enduro-Rennen gewappnet. Anfänger könnten indes von der progressiven, einstellbaren Geometrie überfordert sein. Alle anderen bekommen ein extrem potentes Bike mit durchdachter Ausstattung und hoher Individualität sowie extrem guter Verarbeitung.

Fazit zum neuen NICOLAI S18 SWIFT 2025

Mit dem S18 SWIFT stellt NICOLAI ein E-MTB auf die Räder, das schon im Stand ausstrahlt, wofür die Marke steht: kompromisslose Ingenieurskunst, Liebe zum Werkstoff Aluminium und eine Fertigungsqualität auf Top-Niveau. Auf dem Trail überzeugt das Bike mit massig Abfahrts-Potenzial, das es dank der robusten Ausstattung und dem vergleichsweise geringen Gesamtgewicht auch im ruppigen Gelände souverän ausspielt. Damit richtet es sich klar an ambitionierte Enduristen – vorausgesetzt, man gönnt sich eine Dropper Post mit deutlich mehr Hub. Praktisch: Über den NICOLAI-Konfigurator lässt sich das S18 SWIFT bis ins Detail auf den eigenen Einsatzbereich zuschneiden.

Tops

  • top verarbeiteter Alu-Rahmen
  • hoher Individualisierungsgrad im Konfigurator
  • moderates Gesamtgewicht
  • gute Laufruhe auf ruppigen Strecken
  • durch Rocker-Link anpassbare Geometrie

Flops

  • Dropper Post mit zu wenig Hub
  • auf verwinkelten Trails behäbig

Mehr Infos unter nicolai-bicycles.com

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Words: Patrick Gruber, Benedikt Schmidt Photos: Lars Engmann