Greyp Bikes – die Firma
Wer denkt, Greyp sei ein unbeschriebenes Blatt, der irrt. Greyp ist aus Rimac Automobili entstanden und viele Rimac-Mitarbeiter sind über die Jahre zu Greyp Bikes gewechselt, deren Firmensitz sich direkt neben Rimac befindet. Seit 2013 bauen die Kroaten das G12, das mit einem 12 KW starken Hinterradnabenmotor bis zu 70 km/h Spitze schaffen soll – und offensichtlich nicht in die Pedelec-Klasse fällt. Die Käufer dieses knapp 50 kg schweren Bikes sind jedoch selten Biker, sondern überwiegend Eigentümer von Supersportwagen, die sich zu ihrem Bugatti oder Koenigsegg für schlappe 9.000 € das passende Super-E-Bike kaufen wollen.
Der Name Greyp geht auf Greyborg zurück, eine 2001 von Zvonimir Sučić ins Leben gerufene Marke von DIY-E-Bikes bzw. Bastler-E-Bikes. Zvonimir war übrigens der erste Angestellte von Rimac Automobili und ist heute CTO von Greyp Bikes.
Aber zurück zu Greyp Bikes, die vollkommen unabhängig von Greyborg entstanden sind. Mit dem Greyp G6 möchten die Kroaten nun nicht nur eine vollkommen neue Zielgruppe ansprechen, sondern Greyp auch ganz neu ausrichten: Von „Power & Speed“ hin zu „Smartness & Connectivity“, wie uns CEO Mate bei der offiziellen Präsentation in der Hauptstadt Kroatiens erklärt.
Die neue Website und der neue Webshop zeigen bereits visuell, wohin das Team aus Zagreb will: Nämlich von der Super-Bike-Nische in den breiten, rechtlich regulierten und straßenzulässigen E-Bike-Markt.


