Giant liefert Neuheiten gleich im Doppelpack. Mit dem neuen Giant Trance E+ und dem Giant Stance E+ präsentiert der Bike-Gigant gleich zwei spannende, neue E-Mountainbikes mit Yamaha SyncDrive-Motoren und integrierten Akkus. Wir haben alle Infos und außerdem das Topmodell Giant Trance E+ SX Pro in Südtirol einem ersten Test unterzogen.

Bevor wir in den Testbericht einsteigen, möchten wir dich noch kurz auf eine aktuelle Aktion hinweisen: Zur Zeit bieten wir die 2020er und 2019er Ausgabe der E-MOUNTAINBIKE Print-Edition im stark reduzierten Kombi-Paket an - nur solange der Vorrat reicht! Auf insgesamt knapp 500 Seiten erwarten dich Inspiration, Kaufberatung, jede Menge E-MTB-Know-how und natürlich unzählige E-MTB-Tests. Klicke hier, um dir das Angebot zu sichern!

Mit den neuen Modellen Stance E+ und Trance E+ integriert Giant die E-Mountainbikes stärker in die Produktfamilie. Die neuen E-Mountainbikes ähneln ihren gleichnamigen unmotorisierten Pendants nicht nur im Aussehen. Auch im Federweg, Hinterbaudesign und Einsatzzweck finden sich Gemeinsamkeiten.

Das neue Einstiegsmodell Giant Stance E+ …
… und das potente Giant Trance E+ SX 0 Pro

Mit seiner kompakten Geometrie soll das Stance E+ dabei gezielt auf die Bedürfnisse von E-Mountainbike Einsteigern ausgelegt sein und obendrein dank Schutzblech- und Ständerkompatibilität auch im Alltag gut eingesetzt werden können. Das Giant Trance E+ soll auf langen Touren ebenso viel Spaß bringen wie bei der Kurvenjagd auf dem Flowtrail. Wer dem Gganzen noch die Krone aufsetzen möchte und auch vor Wurzelteppichen und Steinfeldern nicht zurückschreckt, findet mit dem Giant Trance E+ SX Pro eine noch potentere Version.

In Sachen Motor vertraut Giant wie bereits in der Vergangenheit auf die Expertise von Yamaha und verbaut in den neuen Modellen kraftvolle SyncDrive-Motoren mit bis zu 80 Nm Drehmoment. Beim Trance E+ und Trance E + SX Pro sorgt der SyncDrive Pro für ordentlich Vorschub. Beim günstigeren Stance E+ soll der etwas schwerere und schwächere SyncDrive Sport mit 10 % geringerer Unterstützung für ein natürliches Fahrgefühl sorgen. In Zusammenarbeit mit Praxis Works sind für die Trance E+ Modelle besonders schmale Kurbeln entstanden, die den Q-Faktor reduzieren. Dadurch soll man trotz Motor mit normalen Abstand zwischen den Füßen auf den Pedalen stehen.

EnergyPak – Integrierter Akku mit Schnellladefunktion

Der neue, vollintegrierte Akku von Giant verpasst den neuen Modellen einen schlanken und cleanen Look. Der Akku verschwindet vollständig im Unterrohr und ist durch einen Cover vor Dreck und Steinen geschützt. Durch seine Position wurde im Hauptrahmen genug Platz für eine Flaschenhalteraufnahme geschaffen. Mit Ausnahme vom Stance E+ 2 (400 Wh) hat das EnergyPak eine Kapazität von 500 Wh. Mit dem Schnellladegerät sollen sich die Akkus in einer Stunde auf über 60 % aufladen lassen.

RideControl ONE – Motorfernbedienung ohne Display

Bei den neuen Trance E+ und Stance E+ Modellen verzichtet Giant bewusst auf ein großes Display. Stattdessen kommt die neue RideControl ONE Fernbedienung zum Einsatz. Mit der kompakten Remotesteuerung lassen sich die Fahrmodi bequem per Daumendruck wählen. LEDs informieren über die Fahrstufe und den Ladezustand des Akkus. Wir finden: Mehr braucht es nicht. Da das Display eine Bluetooth Schnittstelle besitzt, können wir uns sehr gut vorstellen, dass hier auch in Kürze eine App o.ä. angeboten wird.

Über den Autor

Felix Stix

Felix ist Testchef und unbestritten einer der besten Testfahrer der Welt. Mit seinem abgeschlossenen Sports-Engineering-Studium, exzellenten MTB-Skills, einer Bike-Guide-Ausbildung und seiner Liebe zur Technik hat Felix alles, was es für eine umfassende und faire Beurteilung von Bikes braucht. Seine legendären Vergleichstests sind international bekannt und gefürchtet und werden aufgrund der ausführlichen Erläuterungen und technischen Erklärungen gerne mal ein bisschen länger. Pro Jahr testet er weit über 100 Bikes, seine Spezialgebiete sind Reifen, Motoren, Fahrwerke – und im Winter auch Ski! Sein Know-how fließt in jeden unserer Tests mit ein und trägt so zur hohen redaktionellen Qualität bei.