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24,3 kg in Größe L | 8.799 € | Hersteller-Website
CENTURION schickt mit dem No Pogo R7000 ein E-Mountainbike ins Rennen, das mit hoher Vielseitigkeit überzeugen will. 170 mm Federweg vorne und hinten, Bosch Performance Line CX-Motor und entnehmbarer 800-Wh-Akku versprechen viel Potenzial für lange Touren und anspruchsvolle Trails gleichermaßen. Dazu kommen clevere Features wie integrierte Lichtsysteme, eine Rahmentasche und zahlreiche weitere alltagstaugliche Detaillösungen, die das No Pogo deutlich von race-orientierten E-MTBs abheben. Doch reicht das eigenständige und ausgewogene Konzept mit hoher Alltagstauglichkeit für das 24,3 kg schwere und 8.799 € teure No Pogo R7000, um im großen Vergleichstest gegen 29 starke Konkurrenten zu bestehen?
Welche Detaillösungen hat das CENTURION No Pogo R7000?
Das CENTURION No Pogo R7000 setzt auf einen Vollcarbon-Rahmen im Mullet-Setup und kombiniert seine 170 mm Federweg am Heck mit zahlreichen durchdachten Detaillösungen. Besonders stark zeigt sich das Bike beim Thema Alltagstauglichkeit: Der 800-Wh-Akku lässt sich entnehmen und abschließen, während das elegant ins Oberrohr integrierte Bosch Kiox 400C-Display nicht nur schick aussieht, sondern im Alltag viel funktionalen Mehrwert bietet. Ergänzt wird das Konzept durch ein integriertes Front- und Rücklicht, das sich direkt über die Bosch Mini Remote steuern lässt. Vor allem das Rücklicht fügt sich dabei angenehm unauffällig ins Gesamtbild ein.
Auch das Cockpit wirkt insgesamt sehr aufgeräumt. Die Leitungen verlaufen sauber durch den Steuersatz in den Rahmen, was die cleane Optik zusätzlich unterstreicht. Ein optisches Highlight stellen die markanten Thermo Gate Kühlungsauslässe hinter dem Steuerrohr dar, die es dem No Pogo außerdem ermöglichen, eine alternative Verlegung der Züge zu realisieren. Praktisch: Im Hauptrahmen sitzt zusätzlich eine kleine Rahmentasche für Trail-Essentials oder Snacks.
Beim Thema Integration zeigt sich CENTURION generell durchdacht: Das Shimano XT Di2-Schaltwerk wird direkt über den Hauptakku versorgt, was das lästige Laden separater Akkus überflüssig macht. Ebenfalls clever gelöst ist die hintere Steckachse mit integriertem Inbus und Flaschenöffner. Auch die Ladeport-Lösung wirkt sehr durchdacht und praxisnah umgesetzt, da sie zum Laden elegant im Rahmen eingeschoben wird. Für den harten Trail-Einsatz überzeugen zudem die Schutzmaßnahmen am Rahmen: Der Kettenstrebenschutz arbeitet effektiv und wird ergänzt durch einen integrierten Fender am Hinterbau, der Schmutz zuverlässig vom Hauptdrehpunkt fernhält.

Was kann die Ausstattung des CENTURION No Pogo R7000?
Beim Fahrwerk setzt CENTURION konsequent auf viel Performance: Die FOX 38 Factory mit GRIP X2-Kartusche an der Front harmoniert mit dem FOX FLOAT X2 Factory-Dämpfer am Heck und liefert ein sehr starkes Gesamtpaket mit hoher Abfahrtsperformance sowie umfangreichen Einstellmöglichkeiten.
Auch bei den restlichen Komponenten gibt sich das No Pogo keine Blöße. Die Shimano XT Di2-Schaltung sorgt für schnelle und präzise Gangwechsel und erlaubt zusätzlich eine Auto- und Freeshift-Funktion, während die kräftigen TRP EVO Pro-Bremsen mit 200-mm-Scheiben viel Power und eine gute Standfestigkeit liefern.


Bei den Reifen setzt CENTURION auf eine sinnvolle Kombination aus viel Grip und hoher Robustheit: Vorne kommt ein Schwalbe Magic Mary mit weicher Ultra Soft-Gummimischung und Trail-Karkasse zum Einsatz, hinten rollt ein Schwalbe Albert in robuster Gravity-Karkasse und Soft-Mischung. Das sorgt für viel Traktion und gleichzeitig für bessere Rolleigenschaften und Haltbarkeit des Hinterreifens. Montiert ist das Ganze auf stabilen DT Swiss HX 1700-Aluminium-Laufrädern.
Selten treffen Trail-Performance und Alltagstauglichkeit so stimmig aufeinander.
Unterm Strich steht das No Pogo R7000 mit einer sehr stimmigen, konsequenten und robusten Ausstattung da, die hervorragend zum vielseitigen Charakter des Bikes passt.

Centurion No Pogo R7000
8.799 €
Ausstattung
Motor Bosch Performance Line CX 100 Nm
Akku Bosch PowerTube 800 Wh
Display Bosch Kiox 400C
Federgabel FOX 38 Factory GRIP X2 170 mm
Dämpfer FOX Float X2 Factory 170 mm
Sattelstütze PROCRAFT Drop Ultimate 230 mm
Bremsen TRP EVO PRO 203/203 mm
Schaltung Shimano XTR Di2 1x12
Vorbau Race Face Turbine R 40 mm
Lenker RaceFace ERA Carbon 800 mm
Laufradsatz DT Swiss HX 1700 29"/27,5"
Reifen Schwalbe Magic Mary, Super Trail, ADDIX Ultra Soft/ Schwalbe Albert, Super Trail, ADDIX Soft 2,5“
Technische Daten
Größe S M L XL
Gewicht 24,3 kg
Besonderheiten
Integriertes Licht
entnehmbarer Akku
Tuning-Tipp: Keinen.
| Größe | S | M | L | XL |
|---|---|---|---|---|
| Oberrohr | 571 mm | 597 mm | 624 mm | 651 mm |
| Sattelrohr | 390 mm | 420 mm | 440 mm | 460 mm |
| Steuerrohr | 110 mm | 115 mm | 125 mm | 135 mm |
| Lenkwinkel | 64,5° | 64,5° | 64,5° | 64,5° |
| Sitzwinkel | 77,5° | 77,5° | 77,5° | 77,5° |
| Kettenstrebe | 438 mm | 438 mm | 438 mm | 438 mm |
| Tretlagerabsenkung | 25 mm | 25 mm | 25 mm | 25 mm |
| Radstand | 1.209 mm | 1.236 mm | 1.265 mm | 1.294 mm |
| Reach | 430 mm | 455 mm | 480 mm | 505 mm |
| Stack | 637 mm | 641 mm | 651 mm | 660 mm |

Wie fährt sich das CENTURION No Pogo R7000 auf dem Trail?
Wie ist die Uphill-Performance des CENTURION No Pogo R7000?
Bergauf präsentiert sich das CENTURION No Pogo R7000 als souveräner und sehr komfortabler Kletterer mit klarer Touren-DNA. Die Sitzposition fällt angenehm entspannt aus, ohne zu passiv zu wirken, und in Kombination mit dem kräftigen Bosch Performance Line CX-Motor klettert das Bike im technischen Anstieg ähnlich souverän wie das Simplon Rapcon :eCX, wenn auch nicht so traktionsstark wie die stärksten Kletterer im Test.
Kleine Kritikpunkte gibt es dennoch: Die Dropper Post arbeitet vergleichsweise langsam, zudem machten sich im Test sowohl die Bremsleitung des Frontlichts als auch das Shimano-Schaltwerk akustisch bemerkbar. Wirklich störend wird das zwar selten, zur ansonsten hochwertigen Anmutung passt die Geräuschkulisse aber nicht ganz.
Wie fährt sich das CENTURION No Pogo R7000 bergab?
Bergab präsentiert sich das CENTURION No Pogo R7000 als sehr zugänglicher und ausgewogener Allrounder. Man bekommt viel Druck auf die Front, ohne dass sich diese unangenehm niedrig anfühlt. Dadurch entsteht wie auch beim AMFLOW PR Carbon Pro ein intuitives, vertrauenerweckendes Handling, mit dem man sich schnell auf dem Bike zurechtfindet. Gleichzeitig liegt die Laufruhe auf einem guten Niveau, auch wenn das No Pogo in schnellen Highspeed-Passagen etwas schwerfälliger und weniger komfortabel wirkt als die stärksten Downhill-Spezialisten im Testfeld. Trotzdem ist das NoPogo hier auf Augen höhe mit dem FOCUS JAM² NEXT.
Besonders gut gefallen hat uns das Fahrwerk: Es arbeitet etwas straffer als viele andere Bikes im Test, bietet dabei aber viel Support und nutzt den Federweg effizient aus, ohne durchzuschlagen. Gleichzeitig überzeugt die Front mit guter Compliance und viel Kontrolle auf ruppigen Trails. So macht das CENTURION trotz seiner hohen Alltagstauglichkeit mit integriertem Lichtsystem, Rahmentasche und entnehmbarem Akku auch auf anspruchsvolleren Trails eine richtig gute Figur. Abzüge gibt es lediglich bei der Geräuschkulisse: Vor allem das Shimano-Schaltwerk und einzelne Leitungen machen sich auf dem Trail akustisch bemerkbar.
Mehr Alltagstauglichkeit bietet kein anderes Bike im Test – und bergab macht das CENTURION ebenfalls richtig Spaß.
Für wen ist das CENTURION No Pogo R7000 das richtige E-MTB?
Das CENTURION No Pogo R7000 richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges E-Mountainbike mit hoher Alltagstauglichkeit suchen, ohne dabei auf echte Trail-Performance verzichten zu wollen. Dank integriertem Licht, entnehmbarem Akku, praktischer Rahmentasche und komfortabler Sitzposition eignet sich das No Pogo hervorragend für lange Touren, Pendelstrecken und ausgedehnte Trail-Tage gleichermaßen.
Gleichzeitig überzeugt das Bike mit intuitivem Handling, starker Ausstattung und überraschend solider Abfahrtsperformance. Wer ein unkompliziertes, hochwertig verarbeitetes E-MTB sucht, das in nahezu jeder Situation souverän funktioniert und kein kompromissloses Race-Bike sein muss, findet im No Pogo einen extrem stimmigen Begleiter.
Weniger passend ist das CENTURION für Rider, die maximale Downhill-Performance oder ein besonders verspieltes Handling suchen. Dafür wirkt das Bike in schnellen Highspeed-Passagen etwas zu schwerfällig und akustisch nie ganz so ruhig wie die stärksten Trail-Spezialisten im Testfeld.
Das richtige Bike für:
Tourenfahrer mit Trail-Ambitionen
Das No Pogo kombiniert hohen Komfort und starke Alltagstauglichkeit mit überraschend guter Trail-Performance – ideal für lange Tage im Sattel mit gelegentlichen Abstechern ins Grobe.
Pragmatiker
Entnehmbarer Akku, integriertes Licht, Rahmentasche und viele clevere Detaillösungen machen das CENTURION zu einem der durchdachtesten Bikes im Test.
Nicht das richtige Bike für:
Minimalisten
Das CENTURION setzt auf Vielseitigkeit und Features statt auf geringes Gewicht oder maximal reduziertes Design.
Fazit zum CENTURION No Pogo R7000
Das CENTURION No Pogo R7000 überzeugt als extrem vielseitiges E-Mountainbike mit hoher Alltagstauglichkeit und einem gelungenen Gesamtpaket. Features wie integriertes Licht, entnehmbarer Akku und Rahmentasche machen es zum praktischsten Bike im gesamten Testfeld. Gleichzeitig liefert es mit intuitivem Handling, starkem Fahrwerk und solider Abfahrtsperformance sehr solides Trail-Potenzial. Nur in schnellen Highspeed-Passagen wirkt das No Pogo etwas schwerfälliger und akustisch präsenter als die besten Bikes im Test.
Tops
- beste Touren- und Alltagstauglichkeit im Test
- viele durchdachte Features und Detaillösungen
- starke Ausstattung
- solide Abfahrtsperformance
Flops
- etwas schwerfällig bergab
- Klappern im Gelände
Weitere Infos zum CENTURION No Pogo R7000 findet ihr bei CENTURION.
Das Testfeld
Einen Überblick über diesen Vergleichstest erhaltet ihr hier:
Das beste E-Mountainbike 2026 – Die 30 spannendsten Bikes im großen Vergleichstest
Alle Bikes im Test: AMFLOW PX Carbon Pro, AMFLOW PR Carbon Pro, AMFLOW PR Carbon, Centurion No Pogo R7000, Thömus Lightrider E-MAX, Aventon Current EXP, Atherton S.170E, Haibike AllMtn CF 11 TRN/IQ 2025, Abums Model One, MEGAMO Reason CRB 01, Santa Cruz Vala AL 70, Specialized Levo R, Specialized S-Works Turbo Levo 4, Specialized Turbo Levo 4 Comp Alloy, Yeti LTE T4.
Words: Lars Engmann Photos: Peter Walker, Lars Engmann


