Roh, kompromisslos und maximal eigenständig: Mit dem S.170E bringt Atherton ihr erstes E-MTB an den Start und bleibt sich optisch dabei erstaunlich treu. Im Gepäck: ein CNC-gefräster Aluminiumrahmen, kombiniert mit dem Avinox M2S-Motor und satten 180/170 mm Federweg. Aber liefert es auch auf dem Trail?

Dieses Bike ist Teil unseres Mega-Vergleichstests „Das beste E-Mountainbike 2026 mit den 30 spannendsten E-MTBs” – klickt hier, um zur Intro, zu den Erkenntnissen und allen Bikes zu gelangen.

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Atherton S.170E | Avinox M2S/700 Wh | 180/170 mm (v/h)
24,0 kg in Größe 8 | 8.549,05 € | Hersteller-Website

Mit dem S.170E macht Atherton genau das, worauf viele gewartet haben: Die Waliser schicken ihr erstes E-MTB ins Rennen. Und wie man es von einer Marke erwartet, deren Name seit Jahren nach Wales, World Cup, Raw-Look und kompromisslosem Racing klingt, fällt auch dieses Bike alles andere als beliebig aus. Kein Mainstream-E-MTB, sondern ein Bike mit klarer Haltung, markanter Optik und dem Anspruch, die Atherton-DNA glaubwürdig in die elektrische Welt zu übersetzen.

Die Marke lebt von der Strahlkraft der Familie und ihrer tiefen Verankerung im Gravity-Sport. Genau das spiegelt sich auch im S.170E wider: Der kraftvolle Avinox M2S-Motor, 180/170 mm Federweg – gemeinsam mit dem GIANT Reign der Spitzenwert im Testfeld – und der DW-Link-Hinterbau zeigen klar, wohin die Reise geht.

Mit 24,0 kg in Größe 8 ist das S.170E im Testfeld gewichtstechnisch weder extrem leicht noch besonders schwer, preislich fällt es mit 8.549,05 € für die gebotenen Parts dagegen vergleichsweise fair aus – auch wenn Steuern und Versand noch dazukommen. Wie schlägt sich das erste E-MTB der Waliser also auf den spanischen Trails und reicht es gegen 29 Konkurrenten im Feld für eine starke Platzierung?

Spannende Infos zum Atherton S.170E

Highs

  • hervorragendes Ökosystem
  • sehr leise Drive-Unit
  • Schnellladen
  • sicke RAW-Optik
  • zwölf Rahmengrößen

Lows

  • Akku nicht entnehmbar
  • eingeschränkte Verfügbarkeit je nach Region

Key Facts

  • CNC-gefräster Alu-Rahmen
  • DW-Link-Hinterbau
  • 180/170 mm Federweg (v/h)
  • Avinox M2S-Motorsystem
  • fest verbauter 700-Wh-Akku
  • 24,0 kg in Größe 8
  • zwölf Größen (1–12)
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Welche Detaillösungen hat das Atherton S.170E?

Optisch ist das Atherton S.170E ein echter Hingucker. Der Raw-Look steht dem Alu-Rahmen gut und die typischen runden Aluminiumrohre, die in klassischer Atherton-Manier verklebt und teils verschraubt werden, verleihen dem Bike einen sehr eigenständigen Auftritt. Besonders gut passt dazu die rundere Form des 700-Wh-Akkus – zusammen mit der markentypischen Formsprache war das ein echtes „Match made in heaven” für die Brand. Mit nur 22 cm Unterrohrumfang markiert das Atherton hier sogar den schlanksten Wert im gesamten Testfeld.

Geschützt wird der Alurahmen durch mehrere Protektoren. Das Motorcover soll die Drive-Unit vor harten Aufsetzern schützen, an unserem Testbike war hier noch eine 3D-gedruckte Vorserienlösung montiert, in der Serie soll eine deutlich robustere Version zum Einsatz kommen. Die übrigen Kunststoffteile sind funktional, optisch und haptisch aber eher schlicht. Der Kettenstrebenschutz verhindert Kettengeräusche effektiv, besteht aber nur aus aufgeklebtem Gummi. Die Leitungen laufen über Gummi-Cable-Ports am Steuerrohr in den Rahmen und blieben im Test angenehm klapperfrei. Die noch aus der Vorserie stammenden Ports sollen für die Serie durch robustere Lösungen ersetzt werden.

Am Hinterbau verlaufen die Züge durch Hülsen, die mit Kabelbindern fixiert sind. Vor allem im Bereich der Batterie ist die Führung des Dropper-Kabels recht eng gelöst, was bei Servicearbeiten etwas fummelig werden kann. Der Ladeport sitzt oberhalb des Motors und wird von einer Abdeckung geschützt, die zwar nicht positiv heraussticht, ihren Job im Test aber zuverlässig erledigt. Dazu kommen Anschraubpunkte am Unterrohr für einen Flaschenhalter.

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Typisch Atherton: Raw-Look, runde Rohre und Alu-Muffen geben dem S.170E einen eigenständigen, unverwechselbaren Auftritt.

Was kann die Ausstattung des Atherton S.170E?

Für ihr erstes E-MTB greifen die Waliser – wie so viele – zum neuen Avinox M2S-System. Der neue Avinox M2S liefert in Kombination mit dem fest verbauten 700-Wh-Akku bis zu 1.500 Watt Peak Power und 150 Nm maximales Drehmoment. Geladen wird mit dem 12-A-Schnellladegerät, das den Akku in unter zwei Stunden wieder komplett füllt.

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Kompakt & kraftvoll: Der Avinox M2S fügt sich formschön in den Tretlagerbereich ein.
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Hightech trifft Raw-Look: Das hochauflösende Touch-Display sitzt elegant im Oberrohr und zählt zusammen mit der starken App zu den besten Lösungen im Markt.

Als Bedieneinheit kommen die hochwertigen Wireless-Remotes sowie das hochauflösende Touch-Display zum Einsatz, das sauber im Oberrohr integriert ist. Die Remotes überzeugen mit guter Ergonomie und auch die Avinox Ride App hinterlässt einen sehr starken Eindruck. In Sachen Bedienung, Einstellmöglichkeiten und Funktionsumfang gehört sie zusammen mit der Specialized-App aktuell zu den besten Lösungen am Markt.

Typisch Atherton endet das Produkterlebnis aber nicht beim Bike selbst. Die Marke bietet mit den Atherton Bikes Owners Days auch passende Events rund ums Produkt an. Wer ein Atherton besitzt, ist eingeladen, im Dyfi Bike Park gemeinsam mit anderen Besitzern und dem Team Zeit auf dem Bike zu verbringen. Dazu kommen dedizierte Demo-Sessions, bei denen Setup und Bikewahl gemeinsam mit Atherton abgestimmt werden können – ein schönes Beispiel dafür, wie Marke, Produkt und Community hier zusammengebracht werden können.

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Bei der Ausstattung selbst setzt Atherton auf ein durchweg hochwertiges Paket. Vorne arbeitet eine FOX 38 Factory-Federgabel mit GRIP X2-Kartusche und 180 mm Federweg, am Heck übernimmt ein FOX FLOAT X2 Factory-Dämpfer die Kontrolle über die 170 mm Federweg. Auch die FOX Transfer Factory-Sattelstütze kommt mit Kashima-Beschichtung und bietet mit 210 mm Hub viel Bewegungsfreiheit bergab. Gebremst wird mit der Hayes Dominion A4, die vorne wie hinten auf 203-mm-Scheiben zugreift. Die Bremse zählt zu den kraftvollsten und zugleich fein dosierbaren Systemen und passt hervorragend zum Anspruch des Bikes.

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Geschaltet wird über ein elektronisches SRAM Eagle AXS Transmission-Schaltwerk, das allerdings noch mit einem externen AXS-Akku auskommen muss und nicht direkt vom Hauptakku gespeist wird. Unser Testbike rollt auf Stans Flow-Alu-Laufrädern im Mullet-Setup, also mit 29”-Vorderrad und 27,5”-Hinterrad. In Serie kommen hier Mavic E-Deemax-Laufräder zum Einsatz. Bereift ist das Bike mit Continental Kryptotal Fr vorne und Kryptotal Re hinten, beide in robuster Downhill-Karkasse und SuperSoft-Gummimischung. Wer am Heck etwas mehr Haltbarkeit möchte, sollte dort nach dem ersten Verschleiß auf eine Soft-Mischung wechseln.

Die Ausstattung passt zum Charakter des Atherton S.170E wie Schlamm zu Wales: robust, hochwertig und ganz auf harte Einsätze ausgelegt.

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Das FOX Factory-Fahrwerk kombiniert irre viel Traktion mit gutem Gegenhalt und satten Reserven.
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Atherton S.170E

8.549 €

Ausstattung

Motor Avionx M2S 150 Nm
Akku AVINOX 700 Wh
Display Avinox
Federgabel FOX 38 Factory GRIP X2 180 mm
Dämpfer FOX Float X2 Factory 170 mm
Sattelstütze FOX Transfer Factory 210 mm
Bremsen Hayes Dominion A4 203/203 mm
Schaltung SRAM X0 Eagle AXS Transmission 1x12
Vorbau FSA Gradient 35 mm
Lenker FSA Gradient Carbon 780 mm
Laufradsatz Mavic E-Deemax 29"/27,5"
Reifen Continental Kryptotal-Fr Downhill Supersoft/Kryptotal-Re Downhill Supersoft 2,4"

Technische Daten

Größe 46357
Gewicht 24 kg

Besonderheiten

Schnellladen
entnehmbarer Akku

Tuning-Tipp: Sobald der Hinterreifen runter ist, am Heck auf die haltbare Soft-Gummimischung wechseln.

Größe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Oberrohr 569 mm 579 mm 589 mm 599 mm 600 mm 610 mm 620 mm 630 mm 632 mm 642 mm 652 mm 662 mm
Sattelrohr 395 mm 395 mm 395 mm 395 mm 420 mm 420 mm 420 mm 420 mm 440 mm 460 mm 460 mm 460 mm
Steuerrohr 110 mm 110 mm 110 mm 110 mm 120 mm 120 mm 120 mm 120 mm 140 mm 140 mm 140 mm 140 mm
Lenkwinkel 63,6° 63,6° 63,6° 63,6° 63,6° 63,6° 63,6° 63,6° 63,6° 63,6° 63,6° 63,6°
Sitzwinkel 75,6° 75,6° 75,6° 75,6° 76,6° 76,6° 76,6° 76,6° 77,6° 77,6° 77,6° 77,6°
Kettenstrebe 435 mm 435 mm 435 mm 435 mm 440 mm 440 mm 440 mm 440 mm 445 mm 445 mm 445 mm 445 mm
Tretlagerabsenkung 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm 7 mm
Radstand 1.194 mm 1.204 mm 1.214 mm 1.224 mm 1.243 mm 1.253 mm 1.263 mm 1.273 mm 1.297 mm 1.307 mm 1.317 mm 1.327 mm
Reach 405 mm 415 mm 425 mm 435 mm 445 mm 455 mm 465 mm 475 mm 485 mm 495 mm 505 mm 515 mm
Stack 638 mm 638 mm 638 mm 638 mm 647 mm 647 mm 647 mm 647 mm 665 mm 665 mm 665 mm 665 mm
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Helm Troy Lee Designs Flowline SE | Brille Oakley Sutro | Jacke Rapha Trail Jacket| Hose Leatt Ride Kit MTB 1.0 | Knieschoner Leatt Knee Guard 6.0 Evo Lite | Schuhe Shimano SH-GE900HS

Wie fährt sich das Atherton S.170E auf dem Trail?

Wie ist die Uphill-Performance des Atherton S.170E?

Bergauf zeigt das Atherton S.170E schnell, dass hier kein gemütlicher Tourer, sondern ein klar gravity-geprägtes E-MTB unterwegs ist. Die Sitzposition fällt insgesamt komfortabel aus, wirkt aber etwas gestreckter und damit weniger entspannt als bei klassischen Touren-Bikes. Für kürzere Anstiege und technisch anspruchsvolle Kletterpassagen passt das aber gut.

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Auf technischen Climbs sitzt man angenehm tief integriert, zudem fühlt sich das S.170E bergauf sehr ausgewogen an und generiert über den Hinterbau viel Traktion. Kleine Unebenheiten werden sauber geschluckt, wodurch das Bike auch auf ruppigeren Uphills ruhig und kontrolliert bleibt. Der Avinox M2S-Motor schiebt dabei brachial an, bleibt aber erstaunlich gut dosierbar. Die Leistung ist enorm, kommt aber nicht hektisch oder unberechenbar am Boden an.

Unterhalb von etwa 1.000 Watt arbeitet der Motor angenehm leise und zurückhaltend. Erst wenn man die volle Leistung abruft, tritt das elektrische Surren deutlich hervor, was die enorme Kraftentfaltung aber passend begleitet und somit nicht groß stört. Unterm Strich ist das S.170E bergauf ein sehr starker Kletterer mit viel Traktion, hoher Stabilität und brutalem, gleichzeitig gut kontrollierbarem Motor.

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Wie fährt sich das Atherton S.170E bergab?

Bergab ist das Atherton S.170E eine echte Ansage. Schon auf den ersten Metern fühlt man sich schnell wohl, das Handling ist erstaunlich intuitiv und vermittelt sofort Vertrauen. Man steht extrem gut integriert im Bike, die hohe Front in Kombination mit dem tiefen Stand sorgt für ein extrem sattes Fahrgefühl. Durch die zugängliche Art werden auch Einsteiger schnell mit dem Bike warm.

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Das Fahrwerk ist eine der großen Stärken des S.170E und das beste im ganzen Testfeld. Es generiert absurd viel Traktion und lässt das Bike förmlich am Boden kleben. Dabei filtert es nicht nur Unebenheiten komplett weg und hat ein straffes Race-Fahrwerk, sondern trifft eine beeindruckend gute Balance aus feinem Ansprechverhalten, starkem Mid-Stroke-Support und ausreichend Endprogression. Zudem schluckt das Bike enorme Schläge weg, bleibt in schnellen, roughen Passagen ruhig und liefert gleichzeitig genauso viel Feedback, dass das Fahren sehr kontrollierbar und vorhersehbar bleibt.

Gerade auf technischen Trails ist das S.170E brutal stark. Es vereint Laufruhe und Sicherheit auf extrem hohem Niveau und lässt sich kompromisslos den Hang hinunterjagen. Kein anderes Bike im Vergleichstest schafft es, hier mitzuhalten. Gleichzeitig ist es nicht träge: Für ein Bike mit so viel Reserven bleibt es erstaunlich gut ausbalanciert und verbindet seine enorme Ruhe mit einem Maß an Agilität, das auf diesem Niveau überrascht. Tendenziell ist das Atherton S.170E aber klar mehr auf Traktion, Kontrolle und Laufruhe als auf maximale Verspieltheit oder Airtime abgestimmt.

Eine Waffe: Das S.170E klebt mit so viel Traktion am Trail, dass am Ende nicht das Bike die Grenze setzt, sondern nur noch der Fahrer.

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Für wen ist das Atherton S.170E das richtige E-MTB?

Das Atherton S.170E richtet sich an Rider, die bergab extrem hohe Trail-Performance suchen, dabei aber kein nervöses oder überforderndes Race-Bike wollen. Trotz seiner klaren Gravity-DNA fährt sich das S.170E erstaunlich zugänglich, vermittelt vom ersten Meter an viel Vertrauen und spricht damit ein breiteres Fahrerfeld an, als man zunächst vermuten würde. Wer auf technischen Abfahrten, ruppigen Trails und mit viel Tempo unterwegs ist, bekommt hier ein außergewöhnlich starkes Komplettpaket mit viel Traktion, hoher Laufruhe, Reserven und Kontrolle bergab.

Das richtige Bike für:
Gravity-Piloten
Wer ein E-MTB sucht, das auf steilen, ruppigen und schnellen Trails maximal viel Sicherheit, Traktion und Reserven liefert, wird mit dem S.170E extrem glücklich.

Highspeed-Ballerer
Wer aktiv fährt und sich dabei auf ein Bike verlassen will, das extrem berechenbar reagiert und auch bei hohem Tempo nie nervös wird, bekommt hier einen zuverlässigen Partner.

Nicht das richtige Bike für:
Flowtrail-Fahrer
Wer vor allem ein verspieltes, poppiges Bike sucht, das sich leicht aufs Hinterrad ziehen lässt und jede Welle in Airtime übersetzt, wird mit dem S.170E nicht ganz warm. Es fährt intuitiv und ausgewogen, steht aber klar mehr auf Grip.

Touren-Allrounder
Wer ein E-MTB für lange, entspannte Touren, gemütliche Transfers und maximale Vielseitigkeit sucht, bekommt beim Atherton nicht die höchste Priorität. Trotz guter Uphill-Performance bleibt das S.170E klar von seiner Gravity-DNA geprägt.

Fahreigenschaften

DESIGN

  1. unausgewogen
  2. stimmig

HANDHABUNG

  1. umständlich
  2. clever

PREIS/LEISTUNG

  1. schlecht
  2. top

TOUREN- & ALLTAGSTAUGLICHKEIT

  1. niedring
  2. hoch

HANDLING

  1. fordernd
  2. intuitiv

FAHRSPAß

  1. langweilig
  2. lebendig

Einsatzbereich

Schotterweg

Technischer Uphill

Flowtrail Downhill

Technischer Downhill

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Fazit zum Atherton S.170E

Mit dem Atherton S.170E gelingt den Walisern ein beeindruckender Einstieg ins E-MTB-Segment, bei dem sich die Brand in Sachen Charakter und Formsprache treu bleiben. Statt ein beliebiges E-MTB zu bauen, liefert Atherton ein E-MTB mit klarer DNA und herausragendem Handling mit enormer Traktion, überragendem Fahrwerk und viel Vertrauen bergab. Auch das Avinox-Motorsystem unterstreicht mit kraftvoller, aber gut dosierbarer Power die starke Performance des Bikes. Trotz der kompromisslosen Ausrichtung des Bikes ist es für Einsteiger wie Experten sehr intuitiv zu fahren. Kleine Schwächen bei Detaillösungen ändern wenig daran. Außergewöhnlich, Aluminium, Atherton: Das S.170E hebt sich von der Masse ab und bietet ein herausragendes Gesamtkonzept, das das Bike zum verdienten Testsieger und damit zum besten E-MTB 2026 macht.

Tops

  • überragendes Fahrwerk
  • extrem hohe Traktion und Kontrolle bergab
  • hohes Vertrauen und Kontrolle
  • starker, gut dosierbarer Avinox M2S-Motor
  • eigenständige Formsprache

Flops

  • Zugverlegung mit Verbesserungspotenzial

Weitere Infos zum Atherton S.170E findet ihr bei Atherton.

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Das Testfeld

Einen Überblick über diesen Vergleichstest erhaltet ihr hier:
Das beste E-Mountainbike 2026 – Die 30 spannendsten Bikes im großen Vergleichstest

Alle Bikes im Test: AMFLOW PX Carbon Pro, AMFLOW PR Carbon Pro, AMFLOW PR Carbon, Centurion No Pogo R7000, Thömus Lightrider E-MAX, Aventon Current EXP, Atherton S.170E, Haibike AllMtn CF 11 TRN/IQ 2025, Abums Model One, MEGAMO Reason CRB 01, Santa Cruz Vala AL 70, Specialized Levo R, Specialized S-Works Turbo Levo 4, Specialized Turbo Levo 4 Comp Alloy, Yeti LTE T4.

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Words: Benedikt Schmidt Photos: Peter Walker, Benedikt Schmidt

Wer schreibt hier?

Benedikt Schmidt
Editor

Benedikt ist Experte für das E-MTB-Segment bei 41 Publishing und leitet die groß angelegten Vergleichstests. Nach seinem Einstieg mit Fokus auf Urban Mobility verantwortet er heute die Planung und Durchführung der weltweit aufwendigsten Testreihen für das E-MOUNTAINBIKE Magazin. Sein Schwerpunkt liegt auf tiefgreifenden technischen Deep-Dives, in denen er Antriebssysteme, Geometrien und Komponenten-Innovationen präzise analysiert. Als verantwortlicher Projektleiter liefert er fundierte, datenbasierte Kaufberatungen für den High-End-Sektor.

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Unsere Redaktion vereint jahrelange, unabhängige Testerfahrung mit tiefgreifender technischer Expertise. Dabei denken wir bewusst über klassische Kategorien hinaus: Statt Bikes nur nach Einsatzbereich oder Federweg zu bewerten, betrachten wir sie ganzheitlich und berücksichtigen die reale Lebenswelt unserer Leserinnen und Leser.

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