Mit der brandneuen Sonic-Plattform öffnet BULLS ein brandneues Kapitel mit markantem Design und spannenden Features. Ob das elegante BULLS SONIC EVO AM 6 Carbon nur vor der Kamera oder auch auf dem Trail gut dasteht, haben wir für euch herausgefunden.

Bevor wir in den Testbericht einsteigen, möchten wir dich noch kurz auf unsere frisch erschienene Jahresausgabe hinweisen. Die E-MOUNTAINBIKE Print-Edition 2020 ist die ultimative Testbibel, mit der wir dir helfen das perfekte E-Mountainbike zu finden. Auf 250 Seiten im hochwertigen Print-Format findest du eine umfassende Kaufberatung und Tests von 35 Bikes sowie der 7 wichtigsten Motoren. Außerdem gibt es jede Menge Know-how, Tipps und die aufregendsten E-MTB-Trends. Hier klicken für mehr Infos oder direkt in unserem Shop bestellen!

Hier findet ihr alles über den Test des besten E-MTB 2020.

BULLS SONIC EVO AM 6 Carbon | Bosch Performance Line CX/625 Wh | 150/150 mm (v/h) | 23,06 kg in Größe M | 7.399 € | Hersteller-Website

„Black is the new Black.“ Das BULLS SONIC EVO AM 6 Carbon, komplett in Schwarz gehalten, überzeugt mit seiner markanten formalen Formensprache und der gelungenen Integration des Bosch Performance CX-Motors bereits im Stand. Mit Carbon-Rahmen und internem 625-Wh-Akku bringt das Sonic 23,06 kg auf die Waage. Das Besondere am Akku: Er lässt sich kinderleicht nach oben links entnehmen. Beim Kauf kann der Kunde alternativ auch einen 400-Wh- oder 500-Wh-Akku wählen und so einige hundert Euro sparen. Das ist sinnvoll, wenn man sehr leicht ist oder weiß, dass man nur in niedrigen Unterstützungsstufen oder auf kleinen Touren unterwegs ist. Nachteil: Die Akku-Aufnahme ist für den großen Akku designt, bei den kleineren Akkus wandert der Schwerpunkt unnötigerweise nach oben. Dennoch kann das 7.399 € teure SONIC mit zahlreichen Features, wie cleaner Kabelführung, MonkeyLink-Aufnahme für Lichter, die direkt vom E-Bike-Akku geladen werden, und speziellem Kiox-Display-Halter überzeugen. In Sachen Ausstattung überzeugt das BULLS mit der standfesten und kraftvollen MAGURA MT7-Bremse mit 220-mm-Scheibe in Front und der in das Sitzrohr integrierten EightPins-Sattelstütze, die bis zu 228 mm Hub bietet.

Ausstattung, Gewicht und technische Daten des BULLS SONIC EVO AM 6 Carbon

Eine Besonderheit ist das 150-mm-RockShox-Fahrwerk mit Super Delux-Dämpfer und einer speziellen Lyrik Ultimate-Gabel. Sie setzt auf einen konischen 1,8”-Gabelschaft, der den Steuerrohrbereich versteifen soll. Auf dem Trail konnten wir keinen Unterschied zu einer normalen Gabel ausmachen. Einzig in Sachen Optik passt die Gabel so besser zum wuchtigen Steuer- und Unterrohr. Bei der Schwalbe Reifenkombination aus 29” x 2,35” Magic Mary und 27,5” x 2,6” Hans Dampf am Heck kommt leider nur die pannenanfällige SnakeSkin-Karkasse bzw. die etwas robustere Apex-Karkasse am Hinterrad zum Einsatz. Das schicke BULLS eigene Aluminium-Cockpit passt zwar gut zum wuchtigen Look, knarzte an unserem Test-Bike aber sowohl im Wiegetritt als auch in der Abfahrt laut hörbar.

Aus dem Weg
Die EightPins-Sattelstütze ist in den Rahmen des BULLS integriert und sorgt mit bis zu 228 mm Verstellbereich für massig Bewegungsfreiheit.
Bremskraft vorhanden!
Die MAGURA MT7 mit der neuen 220 mm MDR-P-Scheibe ist die kraftvollste und beste MAGURA-Bremse, die wir je gefahren sind. Dennoch lässt sie sich gefühlvoll dosieren.
Safety first
Der massive SONIC Rock Guard aus faserverstärktem Kunststoff schützt den Bosch Performance Line CX bei Aufsetzern und Steinschlag.

BULLS SONIC EVO AM 6

7.399 €

Ausstattung

Motor Bosch Performance Line CX 75Nm
Akku Bosch PowerTube 625Wh
Display Bosch Kiox
Federgabel RockShox Lyrik Ultimate 150 mm
Dämpfer RockShox Super Deluxe RT Select+ 150 mm
Sattelstütze EightPins NGS2 168 – 228 mm
Bremsen MAGURA MT7 220/200 mm
Schaltung SRAM Eagle AXS 1x12
Vorbau BULLS Aluminium 50 mm
Lenker BULLS Aluminium 800 mm
Laufradsatz DT Swiss HX1501 SPLINE 29"/27,5"

Technische Daten

Größe S M L XL
Gewicht 23,06 kg
Zul. Gesamtgewicht 125 kg
Max. Gewicht Fahrer/Equipment 101 kg
Anhänger-Freigabe nein
Ständeraufnahme ja

Besonderheiten

Monkey Link


Ebenfalls elektrisch
Um die 12 Gänge kümmert sich die elektronische und kabellose SRAM XX1 Eagle AXS-Schaltung.
Im Blickfeld
Das Bosch Kiox-Display ist weit vor den Lenker und näher an das Blickfeld des Fahrers gerutscht. Der Halter kann sich im Falle eines Sturzes verdrehen und das Display vor Beschädigung schützen – eine super elegante Lösung!
Twist it
Der SONIC Bottle Lock beherbergt nicht nur die Flaschenaufnahme, sondern hält auch das Akku-Cover im Rahmen. Der Akku lässt sich sehr einfach nach seitlich oben entnehmen.

Geometrie und Größe des BULLS

In Sachen Geometrie trifft das SONIC EVO AM ziemlich genau die Mitte des Testfelds. Es ist weder radikal lang und flach noch altbacken kurz und stelzig.

Größe S M L XL
Sattelrohr 410 mm 440 mm 470 mm 505 mm
Oberrohr 580 mm 593 mm 618 mm 641 mm
Steuerrohr 120 mm 120 mm 130 mm 140 mm
Lenkwinkel 66° 66° 66° 66°
Sitzwinkel 74° 74° 74° 74°
Kettenstrebe 450 mm 450 mm 450 mm 450 mm
Tretlagerabsenkung 17,5 mm 17,5 mm 17,5 mm 17,5 mm
Radstand 1198 mm 1213 mm 1238 mm 1262 mm
Reach 425 mm 440 mm 461 mm 482 mm
Stack 619 mm 619 mm 630 mm 639 mm
Helm Bell Sixer MIPS Fasthouse Edition | Rucksack Fox Utility Hydration Pack | Shirt Fox Indicator LE LS Jersey | Shorts ION Scrub Amp | Knieschoner ION K-Lite ZiP

Das BULLS SONIC EVO AM 6 Carbon im Test

Bergauf fällt die Sitzposition auf dem BULLS durchaus komfortabel und absolut langstreckentauglich aus. Richtig integriert zwischen den Laufrädern sitzt man allerdings nicht, und man fühlt sich eher stelzig weit auf dem Rad statt im Rad positioniert. Für technische Herausforderungen fehlt es dem BULLS SONIC EVO AM 6 bergauf an Präzision. Das Vorderrad hält zwar auch ohne viel Gewichtsverlagerung den Bodenkontakt, kann aber Lenkbewegungen mangels Druck oftmals nicht perfekt umsetzen. Gleichzeitig kämpft man am Hinterrad um Traktion, da der Hans Dampf in der pannenanfälligen Apex-Karkasse mit viel Luftdruck gefahren werden muss und obendrein noch in der harten ADDIX Speedgrip-Gummimischung verbaut ist.

Auf dem Trail haben wir das neue Maß des konischen 1,8”-Gabelschafts weder positiv noch negativ „erfahren“. Rein optisch passt die Gabel viel besser zum wuchtigen Steuerrohr.

Geht es bergab, erweckt das SONIC auch im steileren Gelände viel Selbstvertrauen. Die hohe Front, der griffige Vorderreifen und die standfeste Bremse vermitteln viel Sicherheit. Auf flowigen Strecken mit Anliegern, Wellen und kleinen Sprüngen gibt das Fahrwerk viel Aufschluss über den Untergrund und bietet ausreichend Gegenhalt zum Pushen und Abspringen. Auf natürlichen Singletrails und bei höherer Geschwindigkeit ist die Balance zwischen Vorder- und Hinterrad nicht ganz gelungen. Während die Front in offenen Kurven wie auf Schienen ums Eck läuft, neigt das Heck zum Ausbrechen und ermahnt den Fahrer, es nicht zu übertreiben.

Das BULLS SONIC EVO AM 6 Carbon ist ein echter SUV: Sowohl die Optik als auch die Lösungen für die Alltagstauglichkeit machen einiges her.

Tuning Tipp: Hinterreifen in robusterer SuperGravity-Karkasse und weicherer Gummimischung

Fahreigenschaften

7

Agilität

  1. träge
  2. verspielt

Laufruhe

  1. nervös
  2. laufruhig

Handling

  1. fordernd
  2. ausgewogen

Fahrspaß

  1. langweilig
  2. lebendig

Motor-Feeling

  1. digital
  2. natürlich

Motor-Power

  1. schwach
  2. stark

Preis-Leistung

  1. schlecht
  2. top

Einsatzbereich

Forstweg

1

Flowtrail bergauf

2

Flowtrail bergab

3

Technischer Singletrail bergauf

4

Technischer Singletrail bergab

5

Downhill-Strecken

6

Fazit

Bereits rein optisch ist das BULLS SONIC EVO AM 6 ein echter Leckerbissen. Design, Integration des Motors und Verarbeitungsqualität des Rahmens sind auf Top-Niveau. Kritik erntet es sowohl in der Ausstattung als auch bei der Highspeed Fahr-Performance. Auf Flowtrails und Touren fühlt sich das BULLS SONIC EVO AM 6 aber genauso wohl wie im Alltagseinsatz und ist dank dem cleveren MonkeyLink-System schnell mit entsprechendem Zubehör ausgestattet.

Tops

  • hohes Sicherheitsgefühl
  • klasse Bremse
  • MonkeyLink-Aufnahme (Lichter und Flasche)

Flops

  • knarzendes Cockpit
  • Hinterreifen limitiert bergauf und bergab
  • Handling nicht richtig ausgewogen

Mehr Informationen zum BULLS SONIC EVO AM 6 Carbon findet ihr auf bulls.de.

Das Testfeld

Hier findet ihr alles, was ihr über den Test des besten E-Mountainbike 2020 wissen müsst.

Alles Bikes im Vergleichstest: BULLS SONIC EVO AM 6 | Cannondale Moterra 1 | Canyon Spectral:ON 9.0 | COMMENCAL META POWER 29 TEAM 2020 | CONWAY XYRON 927 Carbon | CUBE Stereo Hybrid 160 HPC | FANTIC XF1 180 Race | FOCUS JAM² 9.9 DRIFTER | Giant Reign E+ 0 Pro | Haibike XDURO Nduro 10.0 | Liteville 301 CE MK1 | MERIDA eONE-SIXTY 10K | Moustache Samedi 27 Trail | Norco Range VLT C1 | NOX Hybrid Enduro 7.1 | Orbea WILD FS M-LTD | Pivot Shuttle 29 | Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 90 Rally Edition | ROTWILD R.X750 ULTRA | SIMPLON Rapcon Pmax | Specialized Turbo Kenevo Expert | Specialized S-Works Turbo Levo | Trek Rail 9.9 | Whyte E-180 RS V1 | YT DECOY CF Pro Race


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Text: Felix Stix, Robin Schmitt, Jonas Müssig Fotos: Finlay Anderson, Robin Schmitt, Felix Stix, Markus Frühmann

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