Ausgabe #010 Special Test

E-Mountainbikes für Kinder – das solltet ihr beachten

Klassische Biketouren sind häufig eine Belastungsprobe für den Familienfrieden: Der Vater ist unterfordert, die Mutter am Limit und das Kind hat eh keinen Bock auf anstrengende Uphills. E-Mountainbikes können nicht nur das Wochenende retten, sondern auch die Zukunft der Kleinen positiv beeinflussen.

Wer kennt diese Probleme nicht? Die Kinder quengeln, wollen statt Fußball lieber Playstation zocken oder sind schlichtweg noch zu jung, um mit den „Großen“ aufs Bike zu steigen. Als Sport treibender Elternteil steckt man in einem echten Dilemma. Man möchte am Wochenende gerne aufs Rad – möglichst lange natürlich –, gleichzeitig will man aber auch Zeit mit den Kids verbringen, etwas mit dem Partner unternehmen, und ach ja, der Hund muss natürlich auch raus. Doch wie soll man das alles unter einen Hut bringen? Meist scheitert das Unterfangen an zwei Komponenten: Motivation und Leistungsunterschiede.

E-Mountainbikes als ultimative Lösung für Kids?

Die Faszination, die ein E-Mountainbike auf ein Kind ausübt, ist unglaublich – diese Begeisterung, wenn die eigene Muskelkraft potenziert wird und man sich wie Superman fühlen darf, bezwingt jeden inneren Schweinehund. Motivation? Check!

Leistungsunterschiede reduziert das E-Mountainbike radikal und erlaubt es den Kids, locker auf einer 30-Kilometer-Tour mit den „Großen“ mitzuhalten. Eine angepasste Motor-Charakteristik sorgt für Sicherheit. So regeln die Bikes bereits bei 20 km/h ab und entfalten ihre Power sanfter. Die Befürchtungen, die Kleinen hätten Probleme mit dem hohen Gesamtgewicht des Bikes, bestätigten sich nicht. Klar, anspruchsvolle Trails sind nicht drin, aber auf normalen Wegen verleiht das höhere Gewicht dem Rad sogar noch ein Plus an Stabilität und Spurtreue.

Machen E-Bikes meine Kids zu faulen Säcken?

Die richtige Frage sollte eher lauten: Wie kann man die Generation Snapchat für Sport begeistern? Social Media, Playstation oder Smartphone-Games machen süchtig und sind die wahren Konkurrenten jedes Sports. Leider verliert gerade die Bewegung draußen in der Natur häufig gegen die Faszination der neuen Medien. Playstation-Verbote oder Radfahr-Verordnungen mögen in Einzelfällen helfen, aber langfristig wirksam sind sie nicht: Auf „Mach die Playstation aus, wir gehen jetzt eine Runde Radfahren“ werden die meisten Eltern entweder ein „Och neee“ oder „Später, lass mich erst mal fertigzocken“ zu hören bekommen. Kids machen nun mal vor allem das, was Spaß macht. Und wenn sie Spaß haben, bleiben sie bei einer Sache. Und was macht schon mehr Spaß als E-Mountainbiken?

E-Mountainbikes sind die perfekte Einstiegsdroge für Kids – mit Suchtpotenzial. Wie wir in unserem mehrmonatigen Experiment festgestellt haben, steckt in ihnen eine unglaubliche Kraft, das Familienleben deutlich homogener, sportlicher, spaßiger und vor allem einfacher zu gestalten. Eine lange Tour mit den Kids und normalem Tempo ist nicht mehr ein Traum, sondern Realität. Abend-Gassi mit dem Hund? Klar – die Kids sind mit dabei. Playstation oder Radfahren? E-Mountainbiken!

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir euch drei spannende Kids E-Mountainbike-Modelle:

Haibike SDURO HardFour Life 4.0

KTM MACINA Mini Me 241 9S Deore

Ben-E-Bike TWENTYFOUR E-POWER AIR

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